Üblicherweise gehört eine Wasserpistole (Symbolbild) nicht zum Repertoire eines Priesters

Üblicherweise gehört eine Wasserpistole (Symbolbild) nicht zum Repertoire eines Priesters

Weihwasser aus der Spritzpistole

Ein Priester hat Osterkörbe seiner Gemeindemitglieder mit Weihwasser gesegnet. Der kreative US-Amerikaner nutzte wegen der Corona-Pandemie dazu eine Wasserpistole.

Timothy Pelc, Priester der katholischen St. Ambrose Gemeinde in Grosse Pointe Park nahe Detroit, hat vor den Feiertagen Osterkörbe seiner Gemeindemitglieder mit Weihwasser gesegnet. Weil die Menschen wegen der Corona-Pandemie auch in den USA Abstand voneinander halten sollen, benutzte der findige Gemeindehirte zur der traditionellen Segnung mit Weihwasser eine Wasserpistole.

Die Gemeindeglieder mussten für diese ungewöhnliche und kreative Aktion nicht einmal ihre Fahrzeuge verlassen. Für die Segnung hatte der Priester vor der Gemeinde eine Segnungsstation im „drive-thru style“ eingerichtet, an der die Gemeindeglieder mit ihren PKW vorbeifahren konnten. Von dort aus „beschoss" Pelc, gekleidet im Ornat und geschützt durch einen Gesichtsschutz sowie eine Atemmaske, die Essenskörbe mit Weihwasser.

Auf der Facebookseite der Gemeinde hat Pelc jede Menge Lob und Anerkennung für seine Aktion erhalten. Ein Gemeindemitglied schreibt: „Wir sind so dankbar für Vater Tim und das wunderbare Team um ihn in St. Ambrose. Frohe Ostern – können es kaum erwarten, wieder in unsere Gemeinde zurückzukehren, wenn das wieder sicher möglich ist.“

Mit seiner Aktion hat der Gemeindepfarrer auch medial einen Volltreffer gelandet. Unter anderem schreibt Wulf Rohwedder auf tagesschau.de: „Zum Fest der Auferstehung nutzt er gleich zwei uramerikanische Heiligtümer: Autos und Waffen.“ Nach Angaben der Tagesschau handelte es sich bei den Wasserpistolen um eine Waffe vom Typ „Super Soaker A4839E25 Zipfire“. Rohwedder findet es schade, dass der Priester das Abendmahl noch nicht im „Drive-In"-Verfahren anbietet. Wohl – wie der Journalist scherzhaft vermutet –, weil Pelc dafür „noch nicht den richtigen Hostienbeschleuniger“ gefunden habe.

Von: Norbert Schäfer

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