Groß war das Medieninteresse am Abriss des „Immerather Doms“. Bis zuletzt hatten Anwohner und Aktivisten dagegen protestiert.

Groß war das Medieninteresse am Abriss des „Immerather Doms“. Bis zuletzt hatten Anwohner und Aktivisten dagegen protestiert.

Ehemalige Kirche „Immerather Dom“ abgerissen

Fast 130 Jahre war der „Immerather Dom“ ein Wahrzeichen der Region. Nun musste die frühere Kirche dem Tagebau weichen und wurde – trotz Protest der Anwohner – innerhalb kurzer Zeit abgerissen.

Der „Immerather Dom“ im nordrhein-westfälischen Erkelenz-Immerath musste dem Braunkohletagebau weichen und wurde abgerissen. Nach nicht einmal zwei Tagen Baggerarbeiten ist von der früheren römisch-katholischen Kirche St. Lambertus nur noch Schutt übrig. Das berichtet unter anderem die Rheinische Post.

Das Gebäude ist laut Spiegel Online seit 2013 entwidmet. Damit war es kein Gotteshaus mehr. Zuvor gehörte es der katholischen Pfarrei St. Lambertus. Sowohl Anwohner als auch Aktivisten stellten sich bis zuletzt gegen den Abriss – jedoch ohne Erfolg.

Für die Menschen im Tagebaudorf Erkelenz-Immerath in Nordrhein-Westfalen war der Bau mehr als 100 Jahre ein Wahrzeichen der Region. 1888 wurde der Grundstein der Kirche gelegt, 1890 stellten die Arbeiter den Bau fertig.

Von: Martina Blatt

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