In dem auf YouTube von „Live Action” vröffentlichten Video bekommen die Aktivisten entlarvende Antworten von der Organisation Planned Parenthood

In dem auf YouTube von „Live Action” vröffentlichten Video bekommen die Aktivisten entlarvende Antworten von der Organisation Planned Parenthood

Aktivisten blamieren Abtreibungs-Anbieter

Die US-Organisation Planned Parenthood führt hunderttausende Abtreibungen pro Jahr durch und bekommt Steuergelder – die nach eigenen Angaben für Schwangerschaftsvorsorge verwendet werden. Ein Test von Lebensrechtlern blamiert nun die Organisation.

Die Organisation Planned Parenthood betreibt in den USA Kliniken, in denen unter anderem Beratungen, Vorsorgeuntersuchungen und Abtreibungen durchgeführt werden. Die Organisation sagt, dass Abtreibungen nur etwa drei Prozent ihrer Leistungen ausmachen, im Jahr 2014 waren das rund 340.000 abgetriebene Kinder. Planned Parenthood erhielt damals knapp 530 Millionen Dollar an staatlicher Förderung, die in den USA hochumstritten ist.

Ein zentrales Argument von Planned Parenthood, warum diese Finanzhilfen so wichtig sind, ist, dass auch Schwangerschaftsvorsorge angeboten wird, also Beratungen und Untersuchungen, die eine Schwangere bis zur Geburt begleiten.

„Unsere Ultraschallgeräte sind für Abtreibungen”

Die Lebensrecht-Gruppe „Live Action” hat am Montag ein Video veröffentlicht, das Planned Parenthood offenbar Lügen straft: Eine junge Frau telefoniert Filialen der Organisation quer durch die USA ab, um einen Termin zur Schwangerschaftsvorsorge (prenetal care) zu vereinbaren. Stets bekommt sie ein Nein zu hören: „Wir bieten Abtreibungen, keine Schwangerschaftsvorsorge”, sagt die Telefonistin, oder auch: „Wir machen Abtreibungen, dazu sind unsere Ultraschallgeräte da.”

Eine andere Telefonistin gibt zu, dass der Name Planned Parenthood täuschend ist, weil in ihrer Filiale keine Schwangerschaftsvorsorge, sondern nur Abtreibungen angeboten werden. „Live Action” ist nach eigenen Angaben eine Menschenrechtsorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich für diejenigen einzusetzen, die „am wehrlosesten sind”. Ziel sei ein Ende von Abtreibungen. (pro)

Von: mb

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