Pfarrerin Bärbel Wilde war über Jahrzehnte maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Christlichen Medieninitiative pro

Pfarrerin Bärbel Wilde war über Jahrzehnte maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Christlichen Medieninitiative pro

Pfarrerin Bärbel Wilde wird 70

Die Mitbegründerin der Christlichen Medieninitiative pro, Bärbel Wilde, wird 70 Jahre alt. Die Pfarrerin, Referentin und Autorin setzt sich seit Jahrzehnten für „Mehr Evangelium in den Medien“ ein.

Die Referentin, Autorin und evangelikal gesinnte Pfarrerin Bärbel Wilde wird am 15. Oktober 70 Jahre alt. Gemeinsam mit dem ehemaligen ERF-Direktor Horst Marquardt, dem Verleger Friedrich Hänssler und weiteren Initiatoren hatte Wilde 1975 die „Konferenz Evangelikaler Publizisten“ (KEP) gegründet. Ziel des Vereins war, „Mehr Evangelium in den Medien“ zu fördern.

Bis zum Eintritt von Wolfgang Baake als hauptamtlichem Geschäftsführer 1982 führte Wilde neben ihrem Beruf als Pfarrerin sieben Jahre lang ehrenamtlich die Geschäfte des Vereins. Von 1997 bis 2002 war sie die Vorsitzende des KEP-Vereinsvorstandes. Nach 41 Jahren schied Wilde 2016 aus dem Vorstand und dem Verein aus. Seit 2019 heißt der Verein Christliche Medieninitiative pro , er gibt auch das Christliche Medienmagazin pro heraus.

Der Geschäftsführer der Christlichen Medieninitiative pro, Christoph Irion, würdigte das Engagement der Vereinsgründerin. „Bärbel Wilde war und ist ein Glücksfall für unsere christliche Medienarbeit. Als Medien-engagierte, junge Pfarrerin stand sie vor 45 Jahren an der Wiege unserer Arbeit: in einem rein Männer-dominierten Medienmanager-Umfeld“, erklärte Irion. „Mit theologischem Blick und mit Charme hat sie diese Arbeit über Jahrzehnte in verantwortlichen Positionen mitgestaltet – das ist ein wirklich bemerkenswerter Beitrag! Dafür bin ich ihr auch persönlich sehr dankbar.“

Wilde hat evangelische Theologie in Münster, Tübingen und Erlangen studiert. Ihr Vikariat absolvierte die Theologin bei der Deutschen Zeltmission, in deren Vorstand sie später bis 1996 tätig war. Bis zum Beginn ihres Ruhestandes 2008 war Wilde mehr als drei Jahrzehnte Pfarrerin der Christuskirchengemeinde im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid und maßgeblich am Aufbau der Lüdenscheider Veranstaltungsreihe „Gemeindetage unter dem Wort“ beteiligt. 20 Jahre lang hielt sie morgens Radio-Andachten im WDR. Von 1997 bis 2007 leitete die Referentin die Arbeitsgemeinschaft Biblische Frauenarbeit. Von 2008 bis 2017 engagierte sich Wilde im Präsidium der Hilfsorganisation World Vision Deutschland. Die Theologin ist Autorin zahlreicher christlicher Bücher.

Von: Norbert Schäfer

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