Am 4. November sollen Christen für Medienmacher beten

Am 4. November sollen Christen für Medienmacher beten

Christen rufen zu Gebet für Journalisten auf

Christen in Großbritannien haben zum Gebet für Medienmacher aufgerufen. Am 4. November sollen Kirchen das Anliegen in ihre Gottesdienste einbauen. Wer möchte, kann auch ein selbst verfasstes Gebet twittern.

„In dieser Zeit der Unsicherheit braucht die Welt mehr denn je eine funktionierende, freie und faire Presse", erklärt die britische Organisation „Christians in Media" in einem Internetvideo und fragt: „Werden Sie für uns beten?" Tatsächlich ist der Aufruf auch an einen konkreten Tag geknüpft: Am 4. November sollen Christen und Kirchen in ganz Großbritannien gezielt für Journalisten beten. „Als Christen bekräftigen und unterstützen wir die lebensspendende Kraft der Medien in unserer Gesellschaft", heißt es zur Begründung des Aufrufs auf der Internetseite der Organisation.

In „Christians in Media" haben sich Christen zusammengeschlossen, die im Journalismus tätig sind. Die Organisation lädt nach eigenen Angaben zu Tagungen ein, informiert über aktuelle Entwicklungen der Branche und vernetzt gläubige Medienmacher. Am 4. November sollen Christen gezielt für integeren Journalismus beten sowie dafür, dass Menschen, die in der Branche tätig sind, nicht ausgebeutet werden und frei arbeiten können. Außerdem wünschen sich die Initiatoren göttliche Hilfe dabei, dass mehr Christen den beruflichen Weg in den Journalismus gehen.

Unter dem Hashtag #pray4media sollen Christen außerdem selbstverfasste Gebete auf Twitter und Facebook teilen oder per E-Mail einsenden. Einige Bischöfe der anglikanischen Kirche von England sind dem Aufruf bereits gefolgt. „Wir danken dir für jene, die ihre Sicherheit und sogar ihr Leben riskieren, um Ungerechtigkeit aufzudecken und Nachrichten der Hoffnung zu verbreiten", zitiert die Organisation etwa den Erzbischof von York, John Sentamu.

Die englischsprachige Netzzeitung Christian Today berichtet über das Anliegen und bringt es in direkten Zusammenhang mit dem Tod des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi. „Traurigerweise leben wir in sehr gefährlichen Zeiten für Medienmacher", heißt es in einem Artikel. „Christians in Media" ruft jährlich zu einem solchen Gebet auf.

Von: Anna Lutz

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