In 16.000 Kirchen in England kann nun auch digital und bargeldlos bezahlt und gespendet werden

In 16.000 Kirchen in England kann nun auch digital und bargeldlos bezahlt und gespendet werden

England: Digitaler Klingelbeutel

Immer weniger Menschen tragen Bargeld mit sich herum, das digitale Bezahlen greift weiter um sich. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat die Kirche von England Kartenlesegeräte und das digitale bargeldlose Bezahlen in ihren Kirchen eingeführt.

Spenden und Bezahlungen im Raum der Kirche sind in England ab sofort digital und kontaklos möglich. Wie die „Church of England“, die britische Mutterkirche der Anglikanischen Gemeinschaft, vergangene Woche mitteilte, ist ab sofort in über 16.000 Kirchen und Kathedralen des Landes das Übertragen von Geld über ein Terminal, per SMS oder mit einer Bankkarte drahtlos möglich.

Damit gehe das Spenden schneller und einfacher, erklärten die Verantwortlichen der Kirche. Das digitale Bezahlen bei Veranstaltungen der Kirche sei dann möglich, also bei Hochzeiten, Taufen oder Konzerten.

Das System wurde gemeinsam mit den Firmen SumUp und iZettle entwickelt. Die Geräte erlauben das kontaktlose Bezahlen über Apple Pay sowie Google Pay, aber auch mittels Chipkarte und PIN. Spenden können dann an einem Terminal abgegeben werden, für die Kollekte kann aber auch ein mobiles Eingabegerät des britischen Herstellers SumUp herumgereicht werden. Damit kann auch durch das bloße Auflegen eines Smartphones oder einer kontaktlosen Kreditkarten bezahlt werden.

System wurde in 40 Kirchen getestet

Laut einem Bericht der BBC sagen Kritiker, das Kollekte-Einsammeln mit dem guten alten Klingelbeutel gehe schneller, da die Gottesdienstbesucher von nun an erst zu ihrer Bankkarte greifen müssten. Doch ein Kirchensprecher versicherte, man habe das System zuvor ausgiebig in 40 Kirchen getestet.

Der Verwaltungsleiter der Kirche, John Preston, sagte: „In unseren Gemeinden gab es großen Bedarf für das drahtlose und bargeldlose Bezahlen, und wir sind glücklich das neue System ‚Parish Buying‘ einführen zu können. Die Art, wie wir zahlen, ändert sich rasch, besonders bei jüngeren Kirchgängern, die immer weniger Bargeld mit sich herumtragen.“

Von: Jörn Schumacher

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