Hartmut Steeb: „In Europa werden Christen, wie zu Beginn der Ausbreitung des christlichen Glaubens, zunehmend wieder als Fremdkörper wahrgenommen.“ (Archivbild)

Hartmut Steeb: „In Europa werden Christen, wie zu Beginn der Ausbreitung des christlichen Glaubens, zunehmend wieder als Fremdkörper wahrgenommen.“ (Archivbild)

„Gottes Liebe zu den Menschen verbindet“

Zum Christsein gehört es, öffentlich für seinen Glauben einzutreten. Das hat der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, zum Abschluss der Allianzgebetswoche in Leipzig erklärt. Er forderte auf, „das Mut machende Licht des Glaubens“ gemeinsam zu verbeiten.

Das öffentliche Eintreten für seine Glaubensüberzeugung bleibt für Hartmut Steeb ein unverzichtbarer Teil des Christseins. Das machte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz zum Abschluss der Allianzgebetswoche in Leipzig deutlich. Er sei dankbar, dass es große Verkündigungsangebote wie Allianzgebetswochen und ProChrist Live gibt.

Steeb sagte: „In Europa werden Christen, wie zu Beginn der Ausbreitung des christlichen Glaubens, zunehmend wieder als Fremdkörper wahrgenommen. Das drückt auch das Motto das diesjährigen Allianzgebetswoche aus: ‚Als Pilger und Fremde unterwegs‘.“ Auch in Leipzig seien Christen „eine kleine Minderheit“. Für viele seien sie „Fremde“. „Da ist es gut, wenn Allianzgebetswoche und ProChrist Live das Mut machende Licht des Glaubens gemeinsam auf den Leuchter statt unter den Scheffel stellen.“

„Wir schauen auf das, was Christen über Gemeindegrenzen hinweg verbindet“

Diese Angebote hätten Wesentliches gemeinsam: „Wir schauen auf das, was Christen über Gemeindegrenzen hinweg verbindet: Gottes Liebe zu den Menschen. Genau darüber möchten wir ins Gespräch kommen. Genau dafür wollen wir begeistern.“

Vom 11. bis 18. März laden Christen in Leipzig zu ProChrist Live 2018 in die Kongresshalle am Zoo ein. Von dort werden die Veranstaltungen in Gemeinden in Deutschland und Nachbarländer übertragen. Es sei geplant, Tausende Menschen zu erreichen.

Von: Martina Blatt

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