Mit dem Video "Eine Tür" werben zwei Gruppen innerhalb der EKD für mehr Akzeptanz "unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Identitäten"
Mit dem Video "Eine Tür" werben zwei Gruppen innerhalb der EKD für mehr Akzeptanz "unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Identitäten"

EKD eröffnet Studienzentrum für Genderfragen

Die Evangelische Kirche in Deutschland eröffnet am Montag in Hannover ihr neues Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie. Ziel soll eine „Integration von Genderperspektiven in das kirchliche Handeln“ sein.

Studienleiterinnen des Zentrums werden die Theologinnen Simone Mantei und Claudia Janssen. Janssen gilt als Expertin für feministische Theologie und gehört zum Herausgeberkreis der „Bibel in gerechter Sprache“. Der designierte Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden und Vorstandsvorsitzende des neuen Zentrums für Genderfragen, Jochen Cornelius-Bundschuh, wird die Eröffnungsfeier moderieren. Als Gastredner werden der Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider, und die Präses der Synode der EKD, Irmgard Schwaetzer, erwartet. Außerdem werden die Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Susanne Rode-Breymann, sowie Lucie Veith vom Bundesverband Intersexueller Menschen sprechen.

Das Studienzentrum für Genderfragen geht aus dem feministischen Frauenstudien- und -bildungszentrum hervor, das von Hofgeismar nach Hannover gezogen ist. Ende Februar sorgte eine Werbekampagne der evangelischen Frauen- und Männerarbeit für Aufsehen, die sich ebenfalls mit Gender-Theorien und unterschiedlichen sexuellen Identitäten befasst. In einem Video werden Menschen mit offensichtlich unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Identitäten in und vor einer öffentlichen Toilette gezeigt, um für gegenseitige Akzeptanz zu werben.

Laut dem Gender-Mainstreaming-Konzept definiert sich das Geschlecht eines Menschen vor allem über die Erziehung und soziale Einflüsse, nicht über die biologischen Geschlechtsmerkmale. (pro)

Von: mb

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