Im Laufe dieses Sommers wird Theo Schneider sein Amt als Generalsekretär beim Gnadauer Verband abgeben
Im Laufe dieses Sommers wird Theo Schneider sein Amt als Generalsekretär beim Gnadauer Verband abgeben

Theo Schneider wird 65

Am Dienstag wird Theo Schneider, scheidender Generalsekretär des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, 65 Jahre alt. Noch in diesem Jahr verabschiedet sich der „theologische rote Faden“ der Verbands in den Ruhestand.

Den Gnadauer Gemeinschaftsverband kennt wahrscheinlich kaum jemand so gut wie er. Seit 37 Jahren ist Theo Schneider bei der pietistischen Dachorganisation tätig. 1977 trat er eine Stelle als Sekretär des westdeutschen Verbandes in Dillenburg an, um dem damaligen Präses Kurt Heimbucher zur Seite zu stehen. Zehn Jahre später wurde Schneider zum Generalsekretär des westdeutschen Gemeinschaftsverbandes gewählt. Seit 1991, mit der Zusammenführung der Gnadauer Verbände Ost und West, ist er Generalsekretär des gesamtdeutschen Verbandes. Im Sommer dieses Jahres will er in den Ruhestand gehen. Sein Nachfolger steht bereits fest: Frank Spatz, Geschäftsführer der Alpha-Buchhandlungen, wird dann seine Aufgaben übernehmen (pro berichtete).

Schneider sei der „theologische rote Faden“ des Gnadauer Verbandes, sagte der ehemalige Präses Christoph Morgner anlässlich Schneiders 60. Geburtstag. „Die Präsides kommen und gehen. Schneider bleibt“, erklärte er damals. Mit Morgner hat der Jubilar lange Zeit eng zusammengearbeitet. Beide hätten einen wichtigen Beitrag zur Vereinigung der Verbände im Jahr 1991 geleistet, erklärte der Direktor des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbands (DGD), Joachim Drechsel an Schneiders 60. Geburtstag. Auch das Gemeinschaftsliederbuch „Jesus – unsere Freude“ gab Schneider zusammen mit Morgner heraus.

Der scheidende Generalsekretär setzte sich außerdem für eine gute Zusammenarbeit mit den Kirchen in Deutschland ein. Erhard Berneburg, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, würdigte Schneiders „Sachkenntnis und Verständnis für kirchliche Fragen“. Das Verhältnis zwischen Landeskirchen und Gemeinschaftsverband habe sich zunehmend „entkrampft“, und mittlerweile gebe es ein konstruktives Miteinander.

Außerdem engagiert sich Schneider als Vorsitzender bei der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal und bei der Gnadauer Brasilien-Mission. Zudem ist er Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Allianzhauses Bad Blankenburg. Seit dem Jahr 2000 ist er zweiter Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz.

Theo Schneider ist verheiratet mit Monika, in seiner knapp bemessenen Freizeit entspannt er am liebsten beim Lesen oder Wandern. (pro)

Von: sz

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