Wo einst die befestigte Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik verlief, ist entlang eines grünen Bandes ein neuer Lebensraum entstanden

Wo einst die befestigte Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik verlief, ist entlang eines grünen Bandes ein neuer Lebensraum entstanden

Zeichen von Gottes Güte

Die Wiedervereinigung sehen viele Menschen als ein Wunder aus Gottes Hand an. Das kann uns auch heute ermutigen, seinen Wegen zu vertrauen. Ein Impuls von Egmond Prill

Dreißig Jahre „Deutsche Einheit“, ein Feiertag, ein Gedenktag, ein Danktag. Am 3. Oktober 1990 endete die Trennung in zwei deutsche Staaten. Die alte Grenzlinie, oft ein Todesstreifen, wurde inzwischen vielerorts eine Lebensinsel für seltene Pflanzen und Tiere. Eine junge Generation ist herangewachsen, die mit Westpaketen und Ostverwandtschaft, mit Zonengrenze und Mauer nichts verbindet. Der Blick geht nach vorn in die Zukunft eines geeinten Landes.

Dennoch hilft auch der Blick zurück auf eine friedliche Revolution mit Gebeten und Kerzen. Das hatte die Welt noch nicht gesehen, was die Deutschen da vollbrachten. Ein Grund zum Dank für die Einheit. Es ist eine Einheit in Vielfalt vom Rhein bis zur Oder, von Ostfriesland bis zum Ostallgäu. Unterschiedliche Kochrezepte, Dialekte und Mieten. Und gewiss, vieles hätte damals und in den Jahren danach besser laufen können.

Doch viele sehen das Geschehen von damals bis zur Stunde als Wunder aus Gottes Hand. Es begann mit Montagsgebeten in den Kirchen, mit dem Vertrauen: Gott kann helfen und heilen. Psalm 33 ruft uns zu: „Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Der HERR schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder. Von seinem festen Thron sieht er auf alle, die auf Erden wohnen. Der ihnen allen das Herz geschaffen hat, achtet auf alle ihre Werke.“

Vertrauen wir gerade in diesen Zeiten neu auf Gottes Güte, achten wir auf seine Gebote als Angebote zum Leben. Lassen wir uns im Glauben gemeinsame Wege weisen.

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