Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm rief dazu auf, Gewalt mit Frieden zu begegnen

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm rief dazu auf, Gewalt mit Frieden zu begegnen

Bedford-Strohm: „Rassismus ist Gotteslästerung“

In seiner täglichen Videobotschaft hat der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm an den durch Polizeigewalt getöteten George Floyd in den USA erinnert. Mit einem Kniefall rief er zum Einsatz gegen Rassismus auf und dazu, Gewalt nicht mit erneuter Gewalt zu erwidern.

„Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Mit diesem Bibelzitat aus Matthäus 5,9 eröffnete der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, am Dienstag seinen morgendlichen Videogruß bei Facebook. Er schilderte eine Begebenheit bei einer der vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt in den vergangenen Tagen, die der gewaltsame Tod von George Floyd hervorgerufen hatte. Demonstranten knieten nieder, um ihren Protest gegen Rassisms zum Ausdruck zu bringen. Polizisten hätten es ihnen gleichgetan, um ihre Solidarität zu zeigen. „Es war eine symbolische Geste, die die Gewalt überwunden hat“, sagte Bedford-Strohm.

„Nicht Polizeiknüppel, sondern ein gemeinsamer Kniefall – das hat die Gewalt überwunden“, sagte der Ratsvorsitzende und zitierte den Bürgerrechtler Martin Luther King: „Dunkelheit kann nicht durch die Dunkelheit vertrieben werden. Das kann nur das Licht. Hass kann nicht durch Hass überwunden werden. Das kann nur die Liebe.“

„Rassismus ist Gotteslästerung“, sagte Bedford-Strohm. Gott habe jeden Menschen zu seinem Bilde geschaffen. Er trauere mit den Angehörigen und Freunden von George Floyd. „Ich hoffe, dass sein Tod uns alle aufrüttelt, Rassismus zu überwinden und zu Friedensstiftern zu werden“, sagte Bedford-Strohm und ging am Ende seiner Videobotschaft ebenfalls auf die Knie.

Von: Swanhild Zacharias

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