Der ERF-Vorstandsvorsitzende Jörg Dechert und der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen von Hagen legen den Grundstein für das neue Gebäude

Der ERF-Vorstandsvorsitzende Jörg Dechert und der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen von Hagen legen den Grundstein für das neue Gebäude

Grundstein für neues ERF-Medienhaus gelegt

ERF Medien hat am Montag den Grundstein für sein neues Medienhaus gelegt. Der historische Schritt war live im Internet zu sehen.

„Wir legen den Grundstein für die christliche Medienarbeit der kommenden Generation“, sagte der ERF-Vorstandsvorsitzende, Jörg Dechert, am Montag bei der Grundsteinlegung in Wetzlar. Vor 50 Jahren sei an derselben Stelle bereits einmal ein Grundstein gelegt worden, damals für das alte Gebäude des Evangeliumsrundfunks. Auch damals hätten die Verantwortlichen wohl kaum gewusst, was die Zukunft bringt. Daher wolle ERF Medien, so Dechert, bei dem Vorhaben auf Gottes Führung vertrauen.

Laut Bibel sei der wichtigste Stein – im übertragen Sinne – Jesus Christus, der in drei Evangelien als „Eckstein“ bezeichnet wird. Er sei nicht von dieser Welt. „Wer an ihn glaubt, soll nicht zuschanden werden.“ Jesus schaffe ein völlig neues Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wer sich mit ihm „verbinde“, werde ewig leben, so Dechert.

Gottes Wort ist Lebenselixir

Die christliche Botschaft zu verkündigen, damit Menschen Christen werden und Christen weiterglauben, sei das Kernanliegen von ERF Medien, sagte dessen Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen von Hagen. Thomas Woschnitzok, geschäftsführender Vorstand von ERF Medien, dankte den beteiligten Firmen, der Stadt, den Gremien von ERF Medien und dessen Mitarbeitern für ihre Zusammenarbeit. Woschnitzok versenkte auch eine Zeitkapsel in den Grundstein des neuen Gebäudes. Darin sind Grüße von den Mitarbeitern, eine aktuelle Tageszeitung, Broschüren über das Medienwerk und eine Bibel. Wer die Kapsel später finde, solle wissen, „dass Gottes Wort unser Lebenselixir ist“.

Da wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer vor Ort sein konnten, war die Grundsteinlegung im Livestream auf YouTube zu verfolgen. Das Video ist dort weiterhin abrufbar.

ERF Medien plant die Bauphase für 2020, 2021 will das Werk umgezogen sein. Das alte Gebäude von 1971 sei laut ERF „baulich und technisch nicht mehr auf dem Stand für eine baurechtliche Weiterführung“. Ein Umbau sei unwirtschaftlich, daher sei ein neues Gebäude notwendig. Nach eigenen Angaben soll das Gebäude 21,8 Millionen Euro kosten. 16,5 Millionen Euro seien bereits durch Spenden, Erbschaften und Darlehen gedeckt.

Von: Nicolai Franz

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