Eine Amerikanerin wurde ungewollt Opfer einer Abtreibung

Eine Amerikanerin wurde ungewollt Opfer einer Abtreibung

Amerikanerin verklagt Ärztin wegen versehentlicher Abtreibung

Eine kalifornische Frau verklagt ihre Ärztin. Diese hatte ihr ein Medikament verschrieben, das zu einer Abtreibung führte. Weil das die Frau nicht wollte, zieht sie jetzt vor Gericht.

Die Amerikanerin Lorena Anderson hat ihr ungeborenes Baby verloren. Grund dafür ist ein Medikament, das ihr ihre Ärztin fälschlicherweise verschrieben hat. Dieses sorgte für eine Abtreibung. Deswegen zieht die Kalifornierin jetzt vor Gericht und verklagt die Medizinerin und die Apotheke. Das meldet das amerikanische Nachrichtenportal Christian Headlines.

Anderson war im März vergangenen Jahres bei der Ärztin Maria Rasul in Behandlung. Die Ärztin verschrieb ihr das Medikament Misoprostol. Die Patientin ahnte nicht, dass dies für eine Abtreibung verursachte und nahm es sorglos ein. Nachdem ihr die Folgen bekannt waren und sie eine Fehlgeburt hatte, verklagte sie die Ärztin und die Apotheke.

Nicht über die Wirkungen des Medikaments aufgeklärt?

Normalerweise wird das Medikament in Kombination mit einem anderen Arzneimittel genommen. Anderson kritisiert, dass Rasul sie nicht über die Wirkungen des Medikaments aufgeklärt habe. Die Ärztin soll den Fehler bemerkt und die Apotheke gebeten haben, die Bestellung zu stornieren. Die Ärztin habe aber nur die Apotheke und nicht die Patientin informiert.

Am 20. März, dem Tag, an dem sie ihre Ärztin besucht und die Pille genommen hatte, hatte Anderson eine Fehlgeburt. Sie fordert Schadenersatz für die „Gräuel, Angstzustände, Enttäuschungen, mentale Leiden und die körperlichen Verletzungen“, die sie erlitten habe. „Sie hat sich sehr gefreut auf ihre Schwangerschaft und das Muttersein“, wird ihr Anwalt, Garrett May, im San Luis Obispo Tribune zitiert. Die erste Anhörung ist für den 13. Mai geplant.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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