Der „Marsch fürs Läbe“ setzt sich gegen Abtreibung und Sterbehilfe ein

Der „Marsch fürs Läbe“ setzt sich gegen Abtreibung und Sterbehilfe ein

Zürich will „Marsch fürs Läbe“ verbieten

Sicherheitsbehörden haben die Durchführung des Bekenntnismarsches für das Lebensrecht wegen Sicherheitsbedenken untersagt. Die Veranstalter reagieren entsetzt.

Zum zehnten Mal sollte am 14. September 2019 in Zürich der „Marsch fürs Läbe“ stattfinden. Das Sicherheitsdepartment der Stadt Zürich hat den Plänen des Organisationskomitees nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Demnach sei es aus „sicherheitspolizeilichen Überlegungen“ nicht möglich einen solchen Demonstrationsmarsch durchzuführen. Akzeptabel für die Polizei sei beispielsweise eine stehende Veranstaltung an einem dezentralen Ort. Dies wiederum stelle für die Organisatoren keine akzeptable Option dar.

Gegen die Entscheidung des Sicherheitsdepartments hat das Organisationskomitee nun beim Stadtrat Einspruch erhoben. Dabei stütze man sich auf „die verfassungsmäßig garantierte Versammlungs- und Meinungsäußerungs- sowie auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit“, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter.

Bereits nach einer ersten Absage im Oktober dieses Jahres konnten sich Organisatoren und Behörden nicht auf einen Alternativvorschlag einigen.

Unverständnis bei den Veranstaltern

Daniel Regli, Präsident des Organisationskomitees, reagierte entsetzt. „Was viele Jahre möglich war, soll nun verboten sein?“ Der Marsch finde bereits seit 2010 statt. Noch nie habe der „Marsch fürs Läbe“ die Sicherheit in Zürich gefährdet. Die Behörden würden jährlich dutzende Demonstrationen bewilligen. Dass eine Veranstaltung, die sich für menschliches Leben einsetze, verboten wird, sei ein Skandal.

Der Verein „Marsch fürs Läbe“ setzt sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder ein. Unterstützt wird der jährliche Marsch von mehreren christlichen Organisationen, darunter die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA).

Von: Martin Schlorke

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