Der Ort des Geschehens: Am 1. Weihnachtstag stieg im Kölner Dom eine Femen-Aktivistin „oben ohne“ auf den Altar
Der Ort des Geschehens: Am 1. Weihnachtstag stieg im Kölner Dom eine Femen-Aktivistin „oben ohne“ auf den Altar

Anklage gegen halbnackte Femen-Aktivistin

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen eine Femen-Aktivistin erhoben, die vergangenes Jahr zur Weihnachtsmesse im Kölner Dom mit entblößter Brust auf den Altar stieg.

Wegen Störung der Religionsausübung drohen der Frau zwischen zwei bis drei Jahren Haft oder eine Geldstrafe, wenn Erwachsenenstrafrecht angewendet wird. Zum Tatzeitpunkt war die Beschuldigte noch nicht 21 Jahre alt. Komme Jugendstrafrecht zum Einsatz, erwarten die Frau Sozialstunden oder eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage. Laut Staatsanwaltschaft muss noch entschieden werde, welches Strafrecht für diesen Fall angewandt wird.

Wie eine Sprecherin des Kölner Amtsgerichts mitteilte, sei der Rechtsanwältin der Aktivistin die Klage zugestellt worden, schreibt die Zeitung Die Welt. Bevor über die Eröffnung eines Verfahrens entschieden wird, habe die Beschuldigte zwei Wochen Zeit für eine Stellungnahme.

Femen-Aktivistin: „Ich bin Gott“

Zur Weihnachtsmesse am 25. Dezember im Kölner Dom mit Kardinal Joachim Meisner demonstrierte die Femen-Aktivistin mit entblößter Brust auf dem Altar. Auf ihrem Oberkörper stand geschrieben „I am God“ (Ich bin Gott).

Damit wollte sie zeigen, dass „man keiner Frau verbieten kann, über ihren eigenen Körper Entscheidungen zu treffen“, zitiert die Welt die Frau. Indem Kardinal Meisner Abtreibung ablehne, tue er aber das. Die Studentin sagte, die Aktion habe sich nicht gegen Gläubige gerichtet, sondern gegen die Unterdrückung durch die Institution Kirche sowie einige ihrer Vertreter. (pro)

Von: ms

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