Der Präses eröffnet den Kongress: Michael Diener

Kongresseröffnung: "Neues Wagen!"

Zur Eröffnung des Zukunftskongresses "Neues Wagen!" des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes kamen am Donnerstag 2.500 Teilnehmer in Erfurt zusammen. Vier Tage lang werden sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in Seminaren und Vorträgen über Themen rund um die Zukunft der Gemeindearbeit austauschen.

"Bei diesem Kongress geht es nicht um das, was wir machen, sondern unser Wunsch ist, dass wir uns in diesen Tagen von unserem lebendigen Herrn berühren lassen", sagte Michael Diener, Präses des Gnadauer Verbandes zur Eröffnung des Kongresses "Neues Wagen!". "Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam Neues wagen und uns von unserem Herrn beauftragen und senden lassen."

2.500 Haupt- und Ehrenamtliche aus dem christlichen Netzwerk, das seit 125 Jahren besteht, treffen sich in Erfurt. Die Delegierten sind aus 38 regionalen Verbänden, theologischen Ausbildungsstätten, Diakonissenhäusern, Missionswerken, Jugendverbänden und anderen christlichen Werken zusammen gekommen. Als Hauptreferenten treten unter anderem Professor Dr. Michael Herbst, Prorektor der Universität Greifswald und N.T. Wright, Bischof von Durham (England) und Theologieprofessor auf.

"125 Jahre Gnadauer Gemeinschaftsbewegung heißt Dank für alles, was Gott mit uns und durch uns zu seiner Ehre getan hat", sagte Diener in seiner Eröffnungsrede. Er verglich den Verband mit einem Baum, der gute Früchte bringt. "Der Baum bringt gute Frucht, weil er der Baum Gottes ist", erklärte Diener. Gott habe die Aktiven im Verband gebraucht, geführt und geleitet. "Unsere Aufgabe ist es, mit Gott in Verbindung zu bleiben", sagte der Präses. Ziel des Kongresses sei es, "gemeinsam auf Gott zu schauen, im Vertrauen auf ihn konkrete Schritte zu tun und im Blick auf Christus mutig weiterzumachen."

Im Vorfeld hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Verband zum 125-jährigen Bestehen gratuliert. „Mit großem Respekt sehe ich, dass der Gnadauer Gemeinschaftsverband sich seit 125 Jahren darin bewährt, den Einzelgemeinschaften für Mission und Diakonie eine gemeinsame Stimme und damit mehr Gewicht in Kirche und Öffentlichkeit zu verleihen“. Das Engagement der Mitarbeiter trage zur Stärkung von Zuversicht, Vertrauen und Hoffnung in der Gesellschaft bei. (pro)

Von: pro

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