Religion und Familie machen US-Teenager glücklich

N e w Y o r k (PRO) - Für jeden zweiten amerikanischen Teenager spielen Religion und Spiritualität eine sehr wichtige Rolle. Statistisch gesehen sind Jugendliche, die in religiösen Gruppen organisiert sind, glücklicher als ihre Altersgenossen. Dies ergab eine Umfrage von "Associated Press" und dem Musiksender MTV.

Mehr als 50 Prozent glauben an eine höhere Macht, so die Studie. Jeder zehnte der Befragten nannte Gott als seinen größten Helden, während Lehrer, Soldaten, Polizisten und Feuerwehrmänner etwas seltener bewundert werden. Am häufigsten sehen Jugendliche jedoch ihre eigenen Eltern als ihre Idole.

73 Prozent der Befragten sind im Allgemeinen mit der Beziehung zu ihren Eltern zufrieden. "Der sogenannte Generationenkonflikt gehört der Vergangenheit an", kommentierte Ingrid Kromer vom Österreichischen Institut für Jugendforschung gegenüber dem Nachrichtendienst "Pressetext" die Ergebnisse. Die Forscher hatten 1.280 Jugendliche befragt.

65 Prozent der amerikanischen Jugendlichen zwischen 13 und 24 Jahren sind glücklich mit ihrem Leben. 62 Prozent blicken optimistisch in die Zukunft und erwarten, später glücklicher zu sein als im Moment. Trotzdem glauben viele Jugendliche, es in Zukunft schwerer zu haben als die Generation ihrer Eltern. Bereits heute haben Jugendliche eine um zehn Prozent höhere Stressrate als Erwachsene. Vor allem die Mittelklasse und Frauen stehen vermehrt unter großem Druck. "Jugendliche stehen heute unter mehr Stress und Leistungsdruck als frühere Generationen", so Kromer.

Romantische Beziehungen werden ebenfalls als Quelle des Glücks gesehen - Sex macht Jugendliche jedoch nicht unbedingt zufriedener. Sexuell aktive Teenager sind den Forschern zufolge durchschnittlich unglücklicher als andere. Die Ehe ist erklärtes Ziel von 92 Prozent der Befragten.

Zeit mit ihren Eltern zu verbringen, macht 20 Prozent der amerikanischen Jugendlichen am glücklichsten. Noch vor Freunden oder dem Partner liegt die Familie damit an erster Stelle der Umfrage. Geld wird hingegen im Allgemeinen nicht als Quelle der Zufriedenheit gesehen. Trotzdem zeigt sich, dass Kinder wohlhabender Eltern im Schnitt glücklicher sind als ihre ärmeren Altersgenossen. Fast die Hälfte der Befragten glaubt mit mehr Geld glücklicher zu sein. "Geld bedeutet Zugang zur Gesellschaft - wenn ich mehr Geld habe, kann ich in größerem Ausmaß am sozialen Leben teilhaben", sagt Kromer.

Von: js/pressetext

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