"Gesellschaft ist christlicher, als sie denkt"

H a m b u r g (KEP) - "Zeitgenossen, die gern Nietzsches Satz 'Gott ist tot' auf den Lippen führen, vergessen meist, dass dieser Verlust niemanden mehr geschmerzt hat als Nietzsche selber." Das schreibt "Zeit"-Autor Ulrich Greiner in der aktuellen Ausgabe der Hamburger Wochenzeitung.

Das Sterben von Papst Johannes Paul II., die Wahl Joseph Ratzingers, der Weltjugendtag in Köln oder der Evangelische Kirchentag in Hannover hätten "die besten Sendeplätze und die Titelseiten der Zeitungen" gefüllt. Doch diese "Inszenierung von Religion beweist noch nichts", schreibt Greiner.

Der Glaube ist nicht verschwunden

"Niemand kann wissen, was jeder Einzelne unter den Tausenden von Betern ... gedacht, empfunden, geglaubt hat. Sicher ist nur: Es handelte sich um eine sanfte Demonstration. Sie hat gezeigt, dass diese Gesellschaft christlicher ist, als sie von sich denkt. Zwar ist die Lage der Kirchen prekär. ... Aber der Glaube ist nicht verschwunden."

Kritik: Die Kirchen und der Zeitgeist

Dabei sparte der "Zeit"-Autor in seinem Leitartikel jedoch nicht an Kritik. "Dass die Botschaft der Bibel so wenig bekannt ist, liegt nicht allein an der Bildungsferne unseres so genannten Bildungssystems, es liegt auch an den Kirchen.

Aus Furcht, den neuesten Trend des Zeitgeistes zu verpassen und die letzten Schäflein zu verlieren, haben sie allzu lange die bekömmlichen Seiten ihrer  Botschaft ausgestellt und die schwierigen versteckt. Sie wollten modern sein und waren doch nur opportunistisch", schreibt Greiner.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit". Im Internet unter www.zeit.de

Von: AD

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