Fußballer Jorginho: "Ich will meinen Glauben offen zeigen"

H a m b u r g (KEP) – In der Rubrik "Was macht eigentlich…" in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Stern" antwortet der ehemalige brasilianische Fußballnationalspieler und überzeugte Christ Jorge de Amorin Campos - kurz Jorginho – offen und ehrlich auf Fragen zu seinem Glauben und derzeitigen Projekten.

Jorginho kam 1989 nach Deutschland. Er spielte jeweils drei Jahre für Bayer Leverkusen und Bayern München, bevor er seine Karriere in Japan ausklingen ließ. Er ist den deutschen Fans jedoch nicht nur als überragender rechter Außenverteidiger in Erinnerung.

"Mir ging es darum, meinen Glauben offen zu zeigen und andere daran teilhaben zu lassen", so der Weltmeister von 1994. Und so war er einer der ersten, der den Torjubel für religiöse Botschaften einsetzte. Jorginho gründete Sportler-Bibelkreise und vermittelte anderen Spielern dort den christlichen Glauben. Für seine Fairness auf dem Fußballplatz und seine Persönlichkeit wurde er vom Weltfußballverband FIFA 1992 sogar zum fairsten Spieler gewählt. "Diese Auszeichnung hatte allein etwas mit meiner Persönlichkeit zu tun. Und mit meinem Glauben."

Gründete Fußballschule in Rio

Heute engagiert sich der dreimalige Familienvater für eine soziale Integration von Straßenkindern in Rio. Er gründete eine Fußballschule in Rio de Janeiro, die 700 Mädchen und Jungen besuchen. "Wir geben Nachhilfe und Computerkurse, wir geben Orientierung. Die Kinder sollen fit fürs Leben werden. Die Armen werden in meinem Land meist vergessen", so Jorginho.

Auch heute hat der Brasilianer noch Kontakt zu christlichen Fußballern in Deutschland: "Wenn ich in Deutschland bin, spreche ich mit Heiko Herrlich und anderen Spielern. Es war eine große Erfahrung, zu merken, dass wir zusammen etwas auf die Beine stellen konnten mit unserem Glauben."

Im Kuratorium von "kickoff2006"

Jorginho ist auch Mitglied im Kuratorium des Netzwerkes "kickoff2006". Christen aus Kirchen, Verbänden sowie nationalen und internationalen christlichen Sportorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um die die positive Grundhaltung im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Land zu nutzen, um Menschen auf das Evangelium hinzuweisen.

"Die Fußball-WM ist ein Ereignis, wo die ganze Welt nach Deutschland schaut. 'Kickoff2006' ist eine gute Möglichkeit für uns als Christen, von Jesus weiterzusagen. Ich will diese Gelegenheit nicht verpassen. Ich möchte dabei sein. Deutschland ist mit 'kickoff2006' gut vorbereitet", so der 41jährige Jorginho.

Weitere Informationen zu "kickoff2006" auch im Internet: www.kichoff2006.de

Von: Matthias Schultz

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