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Geld und Gottgefallen

Reiche Menschen müssen sich anstrengen, Gott zu gefallen. Das zumindest findet der Unternehmer Claus Hipp. In dem Finanzmagazin Euro spricht er über Geld, Glauben und wirtschaftliche Verantwortung.
Von PRO
Claus Hipp spricht im Magazin Euro über Glaube und Unternehmertum

Foto: HiPP

Claus Hipp spricht im Magazin Euro über Glaube und Unternehmertum
In der Fernsehwerbung für Babynahrung der Firma Hipp spricht der Unternehmer Claus Hipp selbst für seine Produkte. Aber er bekennt sich auch öffentlich als Katholik. Sein Glaube hat Einfluss auf seine Unternehmensführung. Er sei der Ansicht, dass ein gläubiger Unternehmer „einen Vorteil gegenüber einem Atheisten hat, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen“. Im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Euro ergänzt Hipp: „Er wird aufgrund seines Glaubens fester in seiner Entscheidung sein. Das ist ein Vorteil.“ Auch Jesus sei Unternehmer gewesen, sagt Hipp und betont, dass sich Reichtum und Glaube nicht ausschlössen. In der Bibel gehe es häufig um Kranke, Schwache und Hilfsbedürftige, aber mit Wohlhabenden habe Jesus ebenso verkehrt. „Es gibt nicht umsonst das Sprichwort: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. Wohlhabende müssen sich anstrengen, Gott zu gefallen. Vielleicht mehr als Hilfsbedürftige.“

Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen

Durch das Unternehmen sei auch er reich geworden. „Ich bin überzeugt davon, dass ich später mal nicht daran gemessen werde, wie viel Geld ich verdient habe, sondern was ich damit gemacht habe.“ Sein Geld habe Hipp in die Firma investiert. Ursprünglich habe er Berufsmaler werden wollen, aber sein Vater habe ihm die Verantwortung für die Firma übertragen. Diese Verantwortung habe er nie gescheut. „Sie bringt ja auch die Freiheit, zu entscheiden. Denn nicht nur muss derjenige, der entscheidet, die Verantwortung tragen. Es muss auch derjenige entscheiden dürfen, der die Verantwortung trägt. Beides ist ein Grundsatz, der sehr wichtig ist und leider in unserer Gesellschaft immer öfter verloren geht.“ Menschen versteckten sich zu häufig hinter Mehrheiten. Hipp wurde früh in den elterlichen Betrieb eingebunden. 1967 übernimmt er die Betriebsleitung der Hipp-Werke. Ferner ist der gläubige Katholik freischaffender Künstler und Dozent für Kunst in Tiflis, Georgien. (pro)
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