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Für verfolgte Christen in China und Nigeria beten

Für den kommenden Sonntag ruft die Hilfsorganisation Open Doors zu einem Gebetstag für Christen in China und Nigeria auf. In beiden Ländern stehen Gläubige unter Druck.
Von Anna Lutz
Christen in China werden vom kommunistischen Regime überwacht. Open Doors lädt dazu ein, am Sonntag für sie zu beten.

Foto: Open Doors

Christen in China werden vom kommunistischen Regime überwacht. Open Doors lädt dazu ein, am Sonntag für sie zu beten.

Das Hilfswerk Open Doors ruft zum Gebet für verfolgte Christen auf. Am 10. November, also dem kommenden Sonntag, sollen sich Gemeinden gezielt mit Glaubensgeschwistern in China und Nigeria beschäftigen. Dazu stellt Open Doors Informationsmaterial bereit. Der Gebetstag findet jährlich statt und widmet sich jeweils anderen Schwerpunktländern.

China liegt beim Weltverfolgungsindex von Open Doors auf Platz 27. Laut den Experten hat sich die Lage für Gläubige in dem Land im vergangenen Jahr verschlechtert. Einerseits versuche die kommunistische Regierung, religiöse Bewegungen zu kontrollieren. Andererseits müssten aus dem Islam oder Buddhismus konvertierte Christen in bestimmten Regionen Verfolgung fürchten. Drohungen, körperliche Angriffe und ein offizielles Vorgehen von Behörden gegen die Konvertiten seien an der Tagesordnung. Es komme auch vor, dass Ehepartner zur Scheidung gezwungen oder Kinder ihren christlichen Eltern weggenommen würden. Im März 2018 sei zudem der Online-Verkauf von Bibeln verboten worden.

Nigeria liegt noch vor China auf Platz 12 des diesjährigen Weltverfolgungsindex. Hier leiden Christen laut Open Doors besonders unter Druck durch Muslime, etwa der radikalen Bewegung Boko Haram. Gewalt gehe zudem von muslimischen Fulani-Viehhirten aus, die im zentralen Gürtel des Landes Überfälle auf christliche Häuser durchführten. Besonders angespannt sei die Lage aber im Norden. In zwölf Bundesstaaten gelte Scharia-Recht. Eine Konversion weg vom Islam sei dort illegal.

Von: Anna Lutz

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