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Freizeitmonitor 2013: Seltener in die Kirche

Immer weniger Menschen gehen regelmäßig in die Kirche. Das ist ein Ergebnis der Studie „Freizeitmonitor 2013“ der „Stiftung für Zukunftsfragen“. Besonders Alleinstehende und Junge Erwachsene nehmen selten an kirchlichen Veranstaltungen teil.
Von PRO

Foto: Photo2217 (CC BY 2.0)

Im Jahr 2007 gaben noch 21 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Monat in die Kirche zu gehen. In diesem Jahr sind es 18 Prozent. Zu den regelmäßigen Kirchenbesuchern gehören vor allem Ruheständler (31 Prozent), aber auch Jugendliche (22 Prozent). Die Schlusslichter bei den regelmäßigen Kirchgängern bilden die Alleinstehenden (6 Prozent) und Junge Erwachsene.

Kirchenbesuche beliebter als Disco

In der Liste der beliebtesten „monatlichen Aktivitäten“ rangieren Kirchenbesuche auf Platz 22 von 31. Seltener besuchen die Befragten die Disco, das Kino oder das Fitnessstudio. Am Seltensten gehen sie auf den Flohmarkt.

Gefragt nach anderen Zeitintervallen gaben 65 Prozent der Befragten an, „selten oder niemals“ in die Kirche zu gehen, rund ein Drittel tun dies mindestens einmal pro Jahr. Nur 9 Prozent der Befragten besuchen einmal pro Woche eine kirchliche Veranstaltung. Zum Vergleich: die beliebteste wöchentliche Freizeitaktivität ist das Fernsehen, dazu bekennen sich 96 Prozent.

Fernsehen beliebtester Zeitvertreib

Neben dem Fernsehen vertreiben sich die Befragten die Zeit am liebsten mit Telefonieren oder Radio hören. Immer mehr Menschen verbringen die Zeit mit Emails: 56 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal in der Woche elektronische Post zu versenden, das sind 20 Prozentpunkte mehr als 2007. Auch für "sich in Ruhe pflegen" und für Computer investieren immer Menschen ihre Zeit.

Unbeliebter geworden ist ein Klassiker des Sonntagnachmittags: Regelmäßig mit Kaffeetrinken und Kuchenessen vergnügten sich 2007 noch 61 Prozent, gegenwärtig sind es nur noch 54 Prozent. Um jeweils 6 Prozentpunkte nehmen Spaziergänge ab (46 Prozent) sowie Auto- oder Motorradfahren (39 Prozent).

Für die Studie ließ die „Stiftung der Zukunftsfragen“, eine Initiative des Tabakunternehmens „British American Tobacco“, im Juni 2013 rund 3.000 Personen ab 14 Jahren befragen. Die Befragung führte die Gesellschaft für Konsumforschung durch. (pro)

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