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Frauenfußball-WM: 2.011 Paten für notleidende Kinder

Bis zum Schlusspfiff der Frauenfußball-WM 2011 will die Offensivspielerin Fatmire (Lira) Bajramaj zusammen mit dem Fußballprofi Cacau und der Nationalspielerin Anja Mittag mindestens 2.011 Paten für notleidende Kinder in Entwicklungsländern finden und 2.011 Patenkindern einen Ball schenken.
Von PRO

Foto: pro (Screenshot von www.das-ist-kein-spiel.de)

Wie das Kinderhilfswerk World Vision mitteilt, engagierten sich die drei Fußball-Profis schon vor der WM mit Patenschaften für Kinder in Afrika und unterstützen nun als Botschafter die WM-Kampagne des Hilfswerks. Lira, Anja und Cacau fordern Fans unter dem Motto "Das ist kein Spiel" dazu auf, der Ausgrenzung von Kindern, die unter miserablen Lebensbedingungen aufwachsen, nicht einfach zuzuschauen. "Ich sehe dieses ernste Anliegen auch sportlich", sagt Lira Bajramaj. "Wir verstehen uns als ein Team, das mit jedem Tag der WM wachsen und den Ball so richtig ins Rollen bringen kann. Jede Patenschaft, die entsteht, kann für ein Kind zum ‘Tor des Lebens’ werden."

Cacau wird ein WM-Tagebuch führen, das man ab Start der WM mitgestalten kann. Er ist der Ansicht, dass es wichtig sei, nicht nur über Hilfe zu reden. "Man muss seinen Worten auch Taten folgen lassen." Wie seine beiden Patenkinder Ofelio und Luciano in Mosambik sei auch er in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen.

"Jeder Pate und jede Patin ermöglichen Projekte, mit denen eine am Kindeswohl orientierte Entwicklung in Gang gesetzt wird", heißt es in der Pressemitteilung. Die Hilfe setze schon bei den Müttern und Kleinkindern an, da die ersten fünf Lebensjahre entscheidend für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern seien. In vielen Projekten von World Vision werde neben Schulbildung auch der Sport gefördert, da er das Selbstbewusstsein der Kinder und die Gemeinschaft stärke. (pro)

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