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Filmsong-Oscar für „Glory“

Der Song „Glory“ von John Legend und Commons aus dem Film „Selma“ hat am Sonntagabend in Los Angeles den Oscar für den besten Filmsong gewonnen. Die Musiker erinnerten in ihrer Dankesrede an die nach ihrer Ansicht immer noch bestehende Rassendiskriminierung in Amerika.
Von PRO
In seiner Dankesrede machte einer der beiden Musiker, John Legend, auf den anhaltenden Rassismus in den USA aufmerksam (Archivbild)
In seiner Dankesrede machte einer der beiden Musiker, John Legend, auf den anhaltenden Rassismus in den USA aufmerksam (Archivbild)
Das gospel-artige Lied ist im Abspann von „Selma“ zu hören und thematisiert die Hoffnung der Bürgerrechtler auf eine bessere Zukunft. „Eines Tages, wenn die Herrlichkeit beginnt, wird sie uns gehören. Eines Tages, wenn der Krieg eins ist, werden wir uns sicher sein, werden wir uns hier sicher sein. Oh Herrlichkeit, Herrlichkeit….“, heißt es im Refrain des Liedes. In seiner Dankesrede sagte John Legend: „‚Selma‘ ist jetzt, weil der Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit gerade jetzt stattfindet.“ Heute ständen mehr Schwarze unter Beobachtung der Justiz als zu Zeiten der Sklaverei. „Leute, die zu unseren Lied marschieren, sollen wissen: Wir sind bei euch. Marschiert weiter!“, sagte der Musiker. Selma erzählt einen Abschnitt aus dem Leben von Martin Luther King und thematisiert die Selma-nach-Montgomery-Märsche der Bürgerrechtler aus dem Jahr 1965. Nominiert für den Titel „Bester Filmsong“ waren auch „Everything is awesome“ aus dem „Lego-Film“ und „Grateful“ aus „Beyond the Lights“, „I’m Not Gonna Miss You” aus dem Film „Glen Campbell … I’ll Be Me” und „Lost Stars” aus „Begin Again.” (pro)
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