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Film über christliche Football-Legende

Der Football-Profi Kurt Warner gewann den Super-Bowl und war überzeugt: "Der Grund, warum ich hier stehe, das ist mein Herr da oben." Jetzt soll seine Lebensgeschichte verfilmt werden.
Von PRO

Foto: John Trainor / flickr (CC BY 2.0)

Kurt Warner war nicht nur ein erfolgreicher Sportler, sondern er gründete auch das christliche Hilfswerk „First Things First Foundation“. Die Organisation hilft unter anderem Menschen mit Behinderungen, unterstützt Kinderkrankenhäuser und Single-Eltern. Das Kind von Warners Ehefrau Brenda aus erster Ehe ist ebenfalls behindert.

Nach seiner College-Zeit heuerte Warner zunächst bei den Green Bay Packers an. Weil er vom Football spielen damals nicht leben konnte, räumte er für 5,50 US-Dollar die Stunde in der Nachtschicht Regale im Supermarkt ein. Nach einem kurzen Ausflug nach Europa landete Warner schließlich bei den St. Louis Rams. Mit ihnen stand er zwei Mal im Finale um den Super-Bowl. Mit dem Finalsieg 2001 gewann er einen der wichtigsten Titel im Sport. Dreimal wurde er selbst zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt.

Kein Geheimnis aus seinem Glauben gemacht

Als Quarterback nahm Warner eine der Schlüsselpositionen im Team ein. In seiner ersten Saison war er bereits wertvollster Spieler der Saison. 2002 unterlag er mit St. Louis im Endspiel den New England Patriots. Warner wechselte noch zu den New York Giants und den Arizona Cardinals. Mit Arizona unterlag er als 37-Jähriger 2009 im Endspiel gegen die favorisierten Pittsburgh Steelers. Ein Jahr später beendete er seine Laufbahn.

Während seiner aktiven Zeit sprach der Athlet häufig öffentlich über seinen Glauben und dankte Gott für den erreichten Erfolg. Die Christian Post zitiert den Profi mit den Worten: „Meine Frau und ich haben erlebt, wie wichtig es ist, einen starken Glauben an Gott zu haben.“ Vor einem wichtigen Endspiel sagte er: „Vielleicht sind es manche Leute leid, es immer wieder zu hören, aber ich werde nicht müde, es immer wieder zu sagen: Der Grund, warum ich hier stehe, das ist mein Herr da oben. Ich muss jetzt einfach Jesus danken.“ Warner galt stets als Musterbeispiel für einen fairen Sportler.

Kampagne gegen Stammzellenforschung

2006 nahm Warner mit weiteren Prominenten an einer Kampagne teil, um ein Gesetz in Missouri zu verhindern, das embryonale Stammzellenforschung erlauben sollte. Ein Leben – auch im Sinne der Wissenschaft – zu beenden, ergebe für ihn keinen Sinn: „Das widerspricht allem, woran ich glaube.“ Nicht erst seit seinem Karriereende investiert er viel Zeit und Geld in seine Stiftung. Für diesen Einsatz honorierte ihn die National Football League (NFL) 2008 mit dem Preis „Walter Payton Man of the Year“, der an Footballspieler verliehen wird, die sich in besonderem Maße karitativ engagieren.

Die Produzenten des neuen Films sind Marty Bowen und Wyck Godfrey: „Die Menschen haben schon lange gesagt, dass sich meine Lebensgeschichte für einen Film eignen würde. Ich bin demütig und zugleich begeistert, dass es Menschen gibt, die dies umsetzen möchten“, sagte Warner der Filmzeitschrift Deadline. Godfrey betonte, dass er sich in den vergangenen drei Jahren mit der Umsetzung der Idee beschäftigt habe: „Wir als Produzenten möchten die inspirierende Geschichte von Kurt und Brenda auf den Bildschirm bringen.” Allerdings müssen sich die Fans noch etwas gedulden: „20th Century Fox“ möchte den Christen 2015 auf die Leinwand bringen. (pro)

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