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Fast Nonne geworden

"Ich bin typisch kölsch-katholisch." Das sagte die Schauspielerin Annette Frier in einem Interview mit dem Magazin "Bunte". Die Komödiantin berichtet, dass Glaube und Religion immer noch wichtig in ihrem Leben seien.
Von PRO
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Foto: www.annettefrier.de

Für sie sei es ein großer Schritt gewesen, ihre Kinder taufen zu lassen, sagte Frier gegenüber "Bunte". Obwohl dies unter Schauspielern als "total unpopulär" gelte. Aber sie habe es in ihrer eigenen Kindheit als "großen Gewinn" empfunden, außerhalb der Familie "so ein gemeinschaftliches Gefühl vermittelt zu bekommen", sagt Frier, deren Mutter Religionslehrerin und deren Vater Anwalt war.

"Ich hatte mit acht oder neun eine sehr gläubige Phase, nach der Kommunion, da wollte ich Nonne werden", berichtet sie. Sie habe "jeden Morgen und jeden Abend gebetet" und fügt hinzu: "Das war mir wahnsinnig wichtig. Auch heute sind Glaube und Religion noch ein großes Thema."

Ihre Lieblingsstelle in der Bibel sei die Bergpredigt: "Die hat mich umgehauen." Allerdings möge sie auch das gegenteilige Prinzip aus dem Alten Testament: "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Den aktuellen Papst Benedikt XVI. halte sie für "hochintelligent". "Von dem würde ich gern an der Uni Theorie der Herzensbildung lernen", so Frier.

Annette Frier wurde 1974 in Köln geboren. Sie studierte klassisches Schauspiel und wirkte am Schauspielhaus Köln mit. Nach bestandener Theaterausbildung spielte sie zunächst in der RTL-Serie "Hinter Gittern" mit, später in der Comedy-Sendung "Switch" auf ProSieben. Zwischen 2000 und 2002 war Frier Co-Moderatorin der "Wochenshow" auf Sat.1, danach hatte sie immer wieder Engagements in Theatern. Seit 2010 spielt Frier in der Comedy-Serie "Danni Lowinski" auf Sat.1 die Hauptrolle, wofür sie mehrere Auszeichnungen erhielt. Die Serie erreicht Quoten von drei bis vier Millionen Zuschauern. (pro)

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