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Fast alle Deutschen kennen “Vaterunser”

94 Prozent der Deutschen kennen das "Vaterunser" – damit ist es das derzeit bekannteste Gebet. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Trägervereins der Evangelisationskampagne "ProChrist".
Von PRO

Foto: ProChrist

Das "Vaterunser" ist das mit Abstand bekannteste Gebet sowohl unter Kirchenmitgliedern als auch Konfessionslosen. Eine deutliche Mehrheit der Befragten kannte auch das Tischgebet "Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast" (85,5 Prozent) und den Kindervers "Ich bin klein, mein Herz ist rein" (82,9 Prozent). Auf der Bekanntheitsskale folgen "Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen" mit 78,4 Prozent. Mit etwas Abstand folgt das katholische Gebet "Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnaden" (52,2 Prozent).

Weitere Ergebnisse der TNS Infratest-Umfrage, bei der die Anfänge von zehn gängigen christlichen Gebeten vorgelesen wurden, zeigen, dass deren Bekanntheit nicht zwangsläufig von der Kirchenzugehörigkeit abhängt: So ist der Anteil der Konfessi- onslosen in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 38,8 Prozent zwar am größten, doch ist in dieser Gruppe das Vaterunser mit 99,2 Prozent überdurchschnittlich vielen Menschen bekannt. Der Anteil der Konfessionslosen an der Gesamtzahl der Befragten, die einen repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung über 14 Jahren darstellen, lag bei 28,9 Prozent. Die Umfrage wurde im Oktober 2012 telefonisch durchgeführt und ist repräsentativ für alle Bundesbürger.

Als "erfreulich" wertet "ProChrist" in einer Pressemitteilung, dass die genannten Gebete auch bei jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren mehrheitlich genauso bekannt sind wie der Generation der Über-60-Jährigen. Das kirchliche Glaubensbekenntnis "Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen" fiel der jungen Gruppe sogar wesentlich häufiger spontan ein als allen anderen Befragten. "Wir denken, dass dieser Wert darauf zurückzuführen ist, dass bei den jungen Menschen Firm- oder Konfirmandenunterricht noch nicht so lange her sind", erklärte "ProChrist"-Geschäftsführer Michael Kitzke.

Parzany: "Jeder Mensch kann mit Gott sprechen"

"Die Umfrage zeigt: Fast jeder Mensch hat eine Ahnung davon, dass wir mit Gott sprechen können", so Ulrich Parzany, Leiter des Vereins "ProChrist" und Hauptredner der gleichnamigen Gottesdienste, zu den Ergebnissen. "In Gesprächen stellen wir aber immer wieder fest, dass viele Menschen oft nicht wissen, wie oder für was sie beten sollen." Deswegen biete "ProChrist" Menschen ab dem 1. Dezember für 90 Tage die Möglichkeit, auf der Seite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.zweifeln-und-staunen.de ihre Wünsche und Anliegen an Gott zu formulieren (pro berichtete). Einem von rund 1.500 Christen, die sich an der Aktion ehrenamtlich beteiligen, wird ein Gebetsanliegen per E-Mail zugesandt und er nimmt sie mit in sein Gebet auf. Der Absender des Anliegens erhält daraufhin eine persönliche Antwort des Beters und die Möglichkeit, sich weiter über Gebet und den christlichen Glauben zu informieren. Das Angebot wird während des Aktionszeitraums bis Mitte März 2013 auch auf den Portalen von web.de und GMX beworben werden.

Die nächsten "ProChrist"-Impulsgottesdienste finden vom 3. bis 10. März 2013 in Stuttgart statt und werden an mehrere hundert Orte in Europa per Satellit übertragen. (pro)

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