Das christliche Medienmagazin

Facebook ermahnte christliche Satire-Webseite

Eine amerikanische christliche Satire-Webseite hatte einen Artikel über die angebliche Voreingenommenheit des Senders CNN veröffentlicht. Der Fakten-Checker Snopes.com beanstandete den Text, worauf Facebook Maßnahmen gegen die Satire-Seite ankündigte.
Von PRO
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Wegen eines Artikels über eine angebliche Waschmaschine für die Meldungen auf CNN wurde die Satire-Webseite The Babylon Bee von Facebook ermahnt

Foto: http://babylonbee.com

Wegen eines Artikels über eine angebliche Waschmaschine für die Meldungen auf CNN wurde die Satire-Webseite The Babylon Bee von Facebook ermahnt

Die Webseite Babylon Bee veröffentlicht Satire-Nachrichten zu Themen aus Politik, Medien, Kirche und Christentum. Am 1. März veröffentlichte die Satire-Seite einen Artikel, der die Überschrift trug: „CNN hat eine Industrie-Waschmaschine gekauft, um Nachrichten vor der Veröffentlichung zu drehen“. In dem beanstandeten Artikel heißt es: „Die maßgeschneiderte Maschine erlaubt es CNN-Reportern, die Fakten eines Falls einigen Umdrehungen in der Maschine auszusetzen, und nach nur fünf Minuten bekommt man eine Version der Geschichte, die genau zur Agenda des Senders passt.“

Die Webseite Snopes, die Nachrichten im Internet auf ihren Wahrheitsgehalt prüft, hatte gewarnt, der Artikel streue Fake News. Die Faktenchecker teilten mit: „Auch wenn es offensichtlich sein sollte, dass Babylon Bee hier lediglich die Diskussion um die angebliche Voreingenommenheit von Medien und Fake News parodiert, so übersehen manche Leser doch den Aspekt und halten die Meldung für echt.“

Daraufhin kündigte Facebook an, Babylon Bee dürfe keine Bewerbung von Artikeln mehr vornehmen und kein Geld mehr für Klicks einnehmen. Der Grund: das Verbreiten von falschen Meldungen.

Nun hat sich Facebook bei den Seitenbetreibern entschuldigt. In einer Erklärung teilte Facebook mit: „Es gibt einen Unterschied zwischen Falschnachrichten und Satire.“ Es sei ein Fehler gewesen, die Satire-Webseite zu ermahnen.

Von: Jörn Schumacher

Schreiben Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell