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Evangelische Kirche Hessen-Nassau will Menschen Mut machen

Die Evangelische Kirche Hessen-Nassau möchte Menschen Mut machen, sich zu engagieren. Dazu hat sie eine Serie mit kurzen Spots produziert, die auch in Fernsehen und Radio ausgestrahlt werden.
Von PRO
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Flüchtlingshelfer Lüdtke (hinten) ist Teil der ersten Mutmacher-Folge
Flüchtlingshelfer Lüdtke (hinten) ist Teil der ersten Mutmacher-Folge

Gegen Furcht, für mehr Unerschrockenheit: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich einmal mehr auf die Fahnen geschrieben, den Menschen mehr Mut zu machen. Ab Sonntag läuft eine Kurzfilm-Serie der Kirche an, die zu mehr Engagement anspornen und inspirieren soll.

Unter dem Titel „Mutmacher!“ hat die Multimediaredaktion der EKHN mehrere kurze Filme und Hörspots produziert. Sie erzählen die Geschichten von „versteckten Helden des Alltags“, wie die EKHN erklärt. Der Regionalsender Rhein Main TV wird sie ab 19. März alle sechs Wochen in der Sendung „Rheinmain-Aktuell“ ausstrahlen. Auch der hessische Radiosender FFH wird die Spots im Radioformat in seinem Programm weiterverbreiten – schon ab 18. März.

In der ersten Folge geht es um den Pfarrer Herbert Lüdtke aus Steinbach im Taunus. Er engagiert sich für Flüchtlinge und wehrt sich gegen rassistische Hetze. In die Serie „Mutmacher!“ passt Lüdtke auch deshalb, weil ihm immer wieder gedroht wird. „Da gab’s für mich zwei Möglichkeiten: Habe ich jetzt Angst, habe ich jetzt Schiss davor, ducke ich mich weg oder sage ich denen: Hallo, was wollt ihr eigentlich?“, erklärt der Pfarrer in der ersten „Mutmacher!“-Folge.

Und getreu dem Motto der Serie erklärt Lüdtke weiter: „Alles was wir machen, hat natürlich einen Erfolg: Strahlende Gesichter, die lernen Deutsch, die fühlen sich hier wohl, finden eine Lehrstelle oder eine Arbeit. Diese Kultur möchte ich für Deutschland“ – eine Botschaft, die zum Nachmachen anspornen, die Mut machen soll.

„Welt ängstigt uns viel zu oft“

„Wir leben in einer Welt, die uns viel zu oft ängstigt. Unsere Welt ist schwieriger geworden, wir bewältigen den Alltag nicht mehr so leicht wie früher“, erklärt Andreas Fauth, Chefredakteur der Multimediaredaktion, die Beweggründe für die Produktion der Serie. „Hier wollen wir mit unserer Serie ansetzen: Mut machen für Engagement. Denn wer sich engagiert, bekommt selbst ganz viel zurück. So nehmen unsere Mutmacher hoffentlich die Angst und sind zugleich Vorbild für andere.“

Und das Projekt „Mutmacher!“ scheint noch lange nicht abgeschlossen. Fauth ruft dazu auf, der EKHN Mutmacher aus Hessen und Rheinland-Pfalz zu melden und so für neuen Drehstoff zu sorgen.

Ab Mitte April will die Kirche dann mit einer „Impulspost-Aktion“ an die Kurzflm-Serie anknüpfen. Dann sollen eine Million Briefe an alle evangelischen Haushalte im Kirchengebiet versendet werden, die sich ebenfalls mit Mut und Angst auseinandersetzen.

Von: Sandro Serafin

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