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ERF weiht neues Gebäude ein

Der christliche Sender ERF hat am Dienstag das neue Gebäude offiziell eingeweiht. Der reguläre Betrieb soll in den nächsten Wochen aufgenommen werden.
Von Johannes Blöcher-Weil
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Der Neubau von ERF Medien

Foto: ERF Medien

Der Neubau von ERF Medien soll nach den Vorstellung des ERF-Vorstandsvorsitzenden Jörg Dechert allen dienen, „die unserem Sendungsauftrag mit Sympathie begegnen“

Das christliche Medienhaus ERF, der „Sinnsender“, hat mit zahlreichen geladenen Gästen seine neuen Räumlichkeiten am Standort in Wetzlar-Dalheim eingeweiht. Für den endgültigen Bezug fehlt noch eine Brandschutz-Genehmigung durch eine Bundesbehörde und die städtische Feuerwehr. Die offizielle Eröffnungsfeier konnten Besucher auf YouTube live miterleben. Sie wurde als erste Sendung aus dem neuen Medienhaus ausgestrahlt.

Der ERF-Vorstandsvorsitzende Jörg Dechert verdeutlichte, dass Gott sich mit seiner Zusage nicht an Gebäude binde. Er nutze aber die Gebäude, um Menschen zu senden: „Viele Menschen in unserer Gesellschaft haben Gott vergessen oder vergessen, dass sie Gott vergessen haben.“ Der Neubau solle helfen, die Botschaft der Bibel weiterzusagen und allen Menschen zu dienen, „die unserem Sendungsauftrag mit Sympathie begegnen“.

Der geschäftsführende Vorstand Christian Kolb blickte auf die Bauphase zurück. Nach dem Ja der Gremien seien vor 903 Tagen die ersten Bagger gerollt. Im Mai 2020 konnte der Grundstein gelegt und im Juni 2021 der Rohbau eingeweiht werden. Die Bausumme in Höhe von 25,9 Millionen Euro sei zu über 90 Prozent finanziert. Das neue Gebäude beheimatet neben umfangreicher multimedialer Technik auch ein TV-Studio sowie Arbeitsplätze für die rund 170 Mitarbeiter.

Bauweise mit Botschaft

Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter, wünschte sich, dass ERF Medien innovativ und aktuell, die gute Nachricht der Bibel vermittle: „Jesus Christus soll dabei das Fundament, der Eckstein und der Fels in der Brandung sein.“ Aus Sicht der Mitarbeiter äußerte Wolf-Dieter Kretschmer, dass sich die gute Botschaft nicht hinter Mauern einsperren lasse. Die offene Gestaltung des Hauses könne dabei helfen: Die transparente Bauweise ermögliche es, dass Außenstehende sehen, was „in unseren Räumen passiert und ob wir das leben, was wir senden“.

Der reguläre Betrieb wird in den nächsten Wochen aufgenommen. Weitere Bauabschnitte sind die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen TV-Studios, die Außenarbeiten wie der Abriss des alten Gebäudes sowie die Gestaltung des Außengeländes und des Parkplatzes.

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