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Wenn Paare ungewollt kinderlos sind, kommt für manche die Idee der Leihmutterschaft ins Spiel. Doch dieses Konzept birgt Gefahren. Ein Kommentar von Moritz Breckner
Von PRO
Laut Fachärzten ist für die Entwicklung und Identitätsfindung von Kindern wichtig, die eigene Herkunft zu kennen und nachzuvollziehen

Foto: Jenna Norman

Laut Fachärzten ist für die Entwicklung und Identitätsfindung von Kindern wichtig, die eigene Herkunft zu kennen und nachzuvollziehen

Wer die Verzweiflung von Paaren kennt, die ungewollt kinderlos bleiben, kommt schnell zu der Schlussfolgerung: Wenn eine Leihmutterschaft mit oder ohne Eizellenspende hier helfen kann – warum nicht? Auch Samenspenden gelten ja mittlerweile als etwas ganz Normales. Doch die Situation ist komplexer. Eine zunehmende Legalisierung der Leihmutterschaft in der westlichen Welt würde das problematische Geschäft mit der Fortpflanzung weiter ankurbeln.

Schon heute sind es vor allem Frauen in sozialer Not, die ihre Gebärmutter vermieten oder ihre Eizellen verkaufen. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Christian Spaemann meint außerdem, für die Entwicklung und Identitätsfindung von Kindern sei es wichtig, die eigene Herkunft zu kennen und nachzuvollziehen. Dies falle umso schwerer, je verzweigter der Prozess bis zur Geburt abläuft. Außerdem gilt für Christen: Der Schöpfer hat für die Geburt eines Kindes den Schutzrahmen der Ehe vorgesehen – mit gutem Grund.

Von: Moritz Breckner

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Leihmutterschaft: Mutter zum Mieten

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