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Dröge distanziert sich von Abtreibungsgegnern

Berlins evangelischer Bischof Markus Dröge hat seine Unterstützung für den „Marsch des Lebens“ zurückgezogen. Damit folgt er der Bitte seiner Kirchenleitung, die eine „inhaltliche Differenz“ zum Veranstalter sieht.
Von PRO
Distanziert sich vom „Marsch des Lebens“: Der Berliner Bischof Markus Dröge

Foto: Andreas Schoelzel

Distanziert sich vom „Marsch des Lebens“: Der Berliner Bischof Markus Dröge
Mit dem „Marsch des Lebens“ protestieren die Teilnehmer gegen Abtreibung und Sterbehilfe. Zu der Demonstration am Samstag in Berlin hat der Bundesverband Lebensrecht eingeladen. Kirchenvertreter, darunter Papst Franziskus, und Politiker wie der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder unterstützen die Veranstaltung, die um 13 Uhr vor dem Bundeskanzleramt beginnt. Auch Dröge hatte sich im vergangenen Jahr noch beteiligt. In einem Grußwort wies er auf das Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten hin, das unter der Vorgabe gelaufen sei, es gebe unwertes Leben. Das sei heute eine Mahnung. „Wir brauchen eine Kultur, die deutlich macht, dass das Leben in seinen vielfältigen Formen ein Geschenk ist, das uns anvertraut wurde, damit wir sorgsam damit umgehen.“ Gerade Christen müssten darauf hinweisen, dass durch Gott jedem Menschen eine „unzerstörbare Würde“ gegeben ist. In diesem Jahr habe die evangelische Kirche Dröge gebeten, die „inhaltliche Differenz“ zum Veranstalter des Marsches für das Leben deutlich zu machen, berichtet die Berliner Zeitung. Die evangelische Kirche berate schwangere Frauen „ergebnisoffen“. Sie versuche zwar, Frauen von einer Abtreibung abzuhalten, rate jedoch nicht kategorisch davon ab. Der Bundesverband Lebensrecht wende sich jedoch grundsätzlich gegen Abtreibung. (pro)
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