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DreamWorks kauft Verfilmungsrechte an katholischem Missbrauch-Skandal

Das amerikanische Filmstudio DreamWorks hat sich die Rechte an der Geschichte über die Berichterstattung zum Missbrauchs-Skandal der katholischen Kirche in den USA gesichert. Die Tageszeitung Boston Globe hatte den Skandal im Jahr 2002 aufgedeckt.
Von PRO

Foto: Emw (CC BY-SA 3.0)

Der Film thematisiert die Recherchen der Journalisten vom Boston Globe. Diese hatten entdeckt, dass der frühere Bostoner Erzbischof Bernard Law Missbrauchsfälle von Priestern im US-Bundesstaat Massachusetts lange Zeit vertuschte. Er versetzte die schuldigen Priester immer wieder in neue Kirchengemeinden, wo sie sich oft erneut an Minderjährigen vergingen.

Die Berichterstattung des Boston Globe brachte den Fall ans Licht und sorgte für landesweite und internationale Aufmerksamkeit. Viele andere Opfer ermutigte sie, ihre Fälle öffentlich zu machen und gegen die Täter zu klagen. Die Journalisten erhielten für ihre Aufklärungsarbeit 2003 den Pulitzer-Preis.

Am Dienstag hat DreamWorks bekannt gegeben, gemeinsam mit dem Filmstudio Participant die Rechte an der Geschichte erworben zu haben. Die beiden Studios arbeiteten bereits für den Film „Lincoln“ von Steven Spielberg zusammen.

Wie das Online-Magazin „Variety.com“ meldet, leitet Regisseur und Drehbuchautor  Thomas McCarthy das Filmprojekt. Der 46-Jährige erhielt 2010 für den Animationsfilm „Up“ eine Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch. Im Jahr 2008 gewann er den Independent Spirit Award für Beste Regie für das Drama „Ein Sommer in New York“. Drehbuchautor ist Josh Singer („The West Wing“, „Fringe“). (pro)

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