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Drama in der Höhle: Christen helfen bei Rettung mit

Die Rettungsaktion läuft: Taucher versuchen, die in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jungen zu befreien. Eine Kirche stellt ihre Räume für die Einsatzkräfte zur Verfügung. Christen auf der ganzen Welt beten für die Jungen, einer von ihnen ist selbst Christ.
Von PRO
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Nach neun Tagen fanden Taucher die eingeschlossenen Jungen in der Höhle. Zur Stunde laufen die Rettungsaktionen, um sie zu befreien.

Foto: Compassion

Nach neun Tagen fanden Taucher die eingeschlossenen Jungen in der Höhle. Zur Stunde laufen die Rettungsaktionen, um sie zu befreien.

Alle Welt schaut in diesen Stunde nach Thailand, wo Spezialtaucher versuchen, die in einer Höhle eingeschlossenen Jungen zu retten. Vier von ihnen konnten bereits am Sonntag befreit werden, vier weitere am Montag. Die Baag Jong Kirche gleich neben dem Fußballplatz, auf dem die Jungen trainierten, ist jetzt das Basislager für die Rettungskräfte. Die Kirche stellt für die Helfer auch Unterkünfte und Verpflegung bereit. Einer der eingeschlossenen Jungen ist ein Patenkind des christlichen Kinderhilfswerks Compassion, das in der Kirche eine Zentrale hat. Ein anderer junger Mann, der von der Organisation unterstützt wird, war einer der ersten, der die Jungen als vermisst meldete und in der Höhle nach ihnen suchte. Er arbeitet jetzt im Rettungsteam mit.

Die Baag-Jong-Kirche neben dem Fußballplatz, auf dem die Jungen trainierten, ist das Basislager für die Rettungskräfte Foto: Compassion
Die Baag-Jong-Kirche neben dem Fußballplatz, auf dem die Jungen trainierten, ist das Basislager für die Rettungskräfte
Mheega Chemuegoo, Center Director der Baag-Jong-Kirche, bereitet Mahlzeiten für die Helfer vor Foto: Compassion
Mheega Chemuegoo, Center Director der Baag-Jong-Kirche, bereitet Mahlzeiten für die Helfer vor
Der 18-jährige Surayut Puengpadung ist ein Patenkind des christlichen Hilfswerks Compassion. Er war einer der ersten, der die Jungen als vermisst meldete. Foto: Compassion
Der 18-jährige Surayut Puengpadung ist ein Patenkind des christlichen Hilfswerks Compassion. Er war einer der ersten, der die Jungen als vermisst meldete.

Das internationale Hilfswerk rief zum Gebet dafür auf, dass die Rettungsaktion gelingt. Als die Jugendlichen vor wenigen Tagen lebend in der Höhle im Norden des Landes gefunden wurden, bedankten sich die Eltern des jungen Christen für alle Gebetsunterstützung: „Vielen Dank an jeden, der für uns und unsere Jungs betet und uns hilft. Danke!“, sagte sie in einem Video von Compassion.

Chilenischer Bergarbeiter schickt Videobotschaft

Das Nachrichtenportal Channel News Asia (CNA) berichtet über den 14-jährigen Christen Adun. Er ist der einzige in der Höhle, der Englisch spricht. Er wurde in einer autonomen, international nicht anerkannten Provinz von Myanmar geboren. Nach Thailand ging er laut CNA, weil er dort bessere Bildungschancen hat. Dort gilt er allerdings als Staatenloser ohne Bürgerrechte. Er wächst bei einem christlichen Lehrerehepaar auf und lebt auf dem Gelände einer Kirche.

„Die Kirchen in ganz Thailand, vor allem seine Gemeinde, beten viel“, sagte eine Christin aus der Hauptstadt Bangkok gegenüber pro. Manche beteten dafür, dass Adul für die anderen eingeschlossenen Jungen ein Zeugnis für den christlichen Galuben sein könne. Medienberichten zufolge treffen sich Christen wie auch Muslime und Buddhisten im ganzen Land zum Gebet.

Einer der chilenischen Bergarbeiter, die 2010 für 69 Tage unter der Erde eingeschlossen waren, sandte eine Videobotschaft an die Jungen: „Gott sege euch. Wir beten jetzt für jeden Einzelnen von euch, für jede der Familien und die Kinder.“

Vor rund zwei Wochen sind die zwölf jungen Fußballer mit ihrem Betreuer in die Tham-Luang-Höhle im Norden Thailands hineingegangen. Durch starken Regen stieg das Wasser in der Höhle an, sodass sie etwa vier Kilometer hinter dem Eingang an einer trockenen Stelle eingeschlossen wurden. Nach neun Tagen haben Taucher sie gefunden.

Von: Jonathan Steinert

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