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Dorf aus Sachsen-Anhalt gewinnt “himmlische halbe Million”

In der "Mach dich ran"-Show des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) konnte eine evangelische Kirchengemeinde im sachsen-anhaltischen Großwirschleben am Pfingstmontagabend 300.000 Euro gewinnen. Zwei weitere ostdeutsche Gemeinden erspielten in der Spielshow ebenfalls hohe Beträge für die Renovierung ihrer Gotteshäuser.
Von PRO

Foto: MDR / Axel Berger

Wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in einer Pressemitteilung bekannt gab, erspielte sich Burkhardswalde (Sachsen) den zweiten Platz und gewann damit 150.000 Euro. Die Repräsentanten aus Lohma (Thüringen) durften 50.000 Euro mit nach Hause nehmen. Das Preisgeld hatte die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) zur Verfügung gestellt.

"Die Freude im Dorf ist riesengroß", sagte Renate Lisock, Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Großwirschleben. "Wir können es kaum fassen, zumal der Sieg so knapp war." Die letzte Aufgabe in der Show hatten die Großwirschlebener für sich entschieden: Ihr Kirchturm aus Pappeschachteln war wenige Zentimeter höher als die Pappbauten der Konkurrenten.

Die St. Bonifazius Kirche in Großwirschleben ist wegen Einsturzgefahr gesperrt. Die Decke ist teilweise eingebrochen, sodass schon seit Jahren keine Gottesdienstveranstaltung mehr möglich war. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist ein spätromanischer Bau, errichtet aus Natursteinen auf einem Felsplateau über dem Ufer der Saale. "Die kunsthistorisch bedeutsame Innenausstattung ist im Stil des Barock gehalten – ein besonderes Merkmal ist die schlichte, derzeit allerdings schwer beschädigte Stuckdekoration der Decke", heißt es in einer Pressemitteilung der EKD.

Die Pfarrerin der Kirchengemeinde sagte, dass das Geld von der Stiftung KiBa eine große Belohnung für jahrelanges Engagement sei. In dem Kirchengebäude soll unter der Empore ein 38 Quadratmeter großer Gemeinderaum eingebaut werden. "Damit hätten Gemeinde und Vereine endlich den lang ersehnten Raum für gemeinschaftliche Veranstaltungen", so Lisock. (pro)

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