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Digitale Hilfestellung für Flüchtlinge

In Deutschland haben Flüchtlinge einen neuen digitalen Unterstützer, die „Love Europe“-App. Damit können Nutzer schnell und einfach hilfreiche Adressen und Veranstaltungen finden. Um eine flächendeckende Bereitstellung von Informationen zu garantieren, werden noch Unterstützer gesucht.
Von PRO
Die App „Love Europe“ soll Flüchtlingen helfen, sich in Deutschland zurechtzufinden

Foto: love-europe.org

Die App „Love Europe“ soll Flüchtlingen helfen, sich in Deutschland zurechtzufinden
„Wir möchten Flüchtlingen helfen, sich zuhause zu fühlen, uns ihrer annehmen und ihnen auf praktische Weise helfen“, heißt es auf der Homepage zur App. Mit der neuen kostenlosen Software, die seit dieser Woche in Deutschland als Download zur Verfügung steht, erhalten Flüchtlinge schnell und unkompliziert Hilfe. So sollen Adressen von Unterkünften, Krankenhäusern und Orten mit kostenfreiem WLAN schnell erfragt werden können. Außerdem soll eine Mediathek eingerichtet werden, um Flüchtlingen mit Videos Hilfestellungen zur deutschen Sprache, Kultur und dem Alltagsleben in Deutschland zu geben. Laut der Organisation „Campus für Christus“, die die App herausgibt, soll den Flüchtlingen nahegebracht werde, „dass das deutsche Wertesystem auf dem christlichen Glauben beruht“. Durch eine sogenannte Event-Funktion soll zu relevanten Veranstaltungen unter anderem in Sprachcafés hingewiesen werden. Da bei der App alle Informationen im Smartphone gespeichert werden, können diese auch offline genutzt werden. Auch kann die Anwendung sowohl mit dem iPhone, als auch mit Handys mit Android-Betriebssystem genutzt werden.

Gesucht: Helfer, die Daten aus ihrer Umgebung eintragen

Die Anwendung ist mehrsprachig gestaltet. Neben der festen Einstellung Deutsch kann noch zwischen Arabisch, Englisch und Französisch gewählt werden. Weitere Sprachen wie Farsi sollen folgen. Bevor die Software jedoch großflächig beworben werden kann, soll ein deutschlandweit flächendeckender Service gewährleistet sein. Dabei ist das Projekt auf die „Hilfe ortskundiger Menschen angewiesen“, die sich entweder bereits „selbst in der Flüchtlingshilfe“ engagieren, „auf jeden Fall aber die relevanten Adressen und Veranstaltungen in der Umgebung kennen“, heißt es. Derzeit gibt es eine umfassende Erfassung nur für einige deutsche Städte, unter anderem Köln, Frankfurt und Gießen. Mehr Informationen und Hilfe zum Mitmachen gibt es auf love-europe.org. Entwickelt hat die App die niederländische Organisation „Agape Europe“, der europäische Zweig von „Campus Crusade for Christ“. In Europa arbeitet die Organisation mit ihren jeweils nationalen Partnern zusammen, in Deutschland ist dies Campus für Christus. Langfristig soll die Anwendung europaweit flächendeckend sein. Bisher ist diese in den Niederlanden und Deutschland verfügbar, andere europäische Länder folgen in naher Zukunft. (pro)
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