Das christliche Medienmagazin

Die neue pro ist da

Musik gehört zu Advent und Weihnachten wie Kerzen und Lebkuchen. Durch Corona ist es jedoch stiller geworden – Konzerte gibt es ebensowenig wie gemeinsamen Gesang im Gottesdienst. pro fragt in der aktuellen Ausgabe, wie Künstler und Gemeinden damit umgehen und warum sich Menschen nach Musik sehnen.
Von PRO
Die neue Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro hat Musik zwischen den Seiten

Foto: pro

Die neue Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro hat Musik zwischen den Seiten

„Stille Nacht“ ist wohl eines der bekanntesten Weihnachtslieder. In diesem Jahr wird die Weihnacht sicherlich noch stiller als sonst, wenn es keine Adventskonzerte, Oratorien-Aufführungen und vollen Gemeindegesang gibt. Eine elementare kulturelle und geistliche Praxis kann derzeit nicht zum Zuge kommen. Ganz abgesehen davon, dass Künstler deswegen um ihre berufliche Existenz ringen.

Für seine neue Ausgabe hat pro mit Künstlern, Kirchenmusikern, Pfarrern gesprochen, wie sie mit dieser Situation umgehen und warum Musik so wichtig ist – auch für den christlichen Glauben. Dabei wurde deutlich: Die Sehnsucht nach Musik ist groß. Sie drückt auf ganz besondere Weise Emotionen aus und bringt Saiten in der Seele zum Schwingen, die von anderen Erfahrungen so nicht angesprochen werden. Nahezu das ganze Gehirn ist beim Musikhören oder -machen im Bewegung. Musizieren ist gut für das eigene Wohlbefinden, sagt der Musikwissenschaftler Gunter Kreutz im pro-Interview. Das Singen in der Gemeinde, das „gemeinschaftliche Musikerleben“ sei die „Lebensversicherung der Kirchen“, betont er.

Einer, der seine Freude am Glauben musikalisch rüberbringt, ist Sandesh Manuel – ein 40-jähriger indischer Franziskanermönch, der in Wien lebt und halb ernste, halb spaßige Musikvideos dreht. In pro erfahren Sie, warum er damit ganz in der Tradition seines Ordens steht. Tim Kühnel erzählt im Heft, warum er als Christ bei der Dating-Show „Love Island“ von RTL 2 mitmachte – die er sogar gewann. Aus seinem Glauben machte er dabei kein Geheimnis, schließlich hat er zahlreiche Tattoos auf Arm und Oberkörper, die genau das verraten.

Aus christlichen Motiven gegen Nazis

Die Widerstandskämpferin und Angehörige der „Weißen Rose“ Sophie Scholl hätte im kommenden Jahr 100. Geburtstag. Doch 1943 wurde sie im Alter von 21 Jahren von den Nationalsozialisten hingerichtet. Ihr Biograf Robert M. Zoske ist überzeugt: Der christliche Glaube war eine entscheidende Quelle für ihren Widerstand. Im pro-Interview erklärt er, welches Bild Scholl von Gott hatte und wie ihr Elternhaus, vor allem ihre pietistische Mutter sie prägte. Der Glaube habe auch die Mitglieder der „Weißen Rose“ verbunden, während sie politisch unterschiedlich gedacht hätten: „Sie brauchten etwas, das sie dem Nationalsozialismus entgegensetzen konnten, und das war ihr Glaube“, sagt Zoske.

Weitere Hintergründe lesen Sie zur Geschichte der christlichen Mission und der Frage nach Rassismus, zum 500-jährigen Jubiläum der Täuferbewegung und zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie.

Es ward Licht

Im vorigen Jahr gelang einem Forscherverbund um den Astrophysiker Heino Falcke das erste Foto eines Schwarzen Loches. pro druckt in dieser Ausgabe einen Auszug aus Falckes Buch „Licht im Dunkeln“, in dem der evangelische Christ von der Entstehung dieses Bildes berichtet – und erklärt, welche Fragen sich bei der Erforschung des Alls zum Beginn der Welt, zu Gott und seiner Beziehung zu den Menschen stellen.

Und der Autor und Liedermacher Jürgen Werth eröffnet in diesem Pandemie-Advent die Perspektive auf das bevorstehende Fest: Weihnachten ist Gottes Anti-Lockdown.

Sie können die Ausgabe 6/2020 des Christlichen Medienmagazins pro ab sofort kostenlos online bestellen oder telefonisch unter 06441/56677-00.

Von Jonathan Steinert

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