Das christliche Medienmagazin

Die neue pro ist da

Die Skandale um VW und den deutschen Fußball haben einmal mehr die Frage aufgeworfen: Wem kann man noch (ver)trauen? Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro Einschätzungen von Experten, inwiefern Bibel und christlicher Glaube Grundlage sein können für ein faires Wirtschaften.
Von PRO
Die letzte pro-Ausgabe 2016 befasst sich schwerpunktmäßig mit Ehrlichkeit

Foto: pro

Die letzte pro-Ausgabe 2016 befasst sich schwerpunktmäßig mit Ehrlichkeit

„Vom Wert der Ehrlichkeit“ lautet das Titelthema der aktuellen Ausgabe des Christlichen Medienmagazins pro. Stephan Holthaus, Prorektor der Freien Theologischen Hochschule in Gießen, erinnert im Leitartikel daran, dass gerade in Zeiten von Wirtschaftsskandalen wieder deutlich wird: aufrichtiges Handeln zahlt sich langfristig aus. „Ob Manipulationen oder Korruption, ob schwarze Kassen oder Betrug – das ‚Made in Germany‘ hat Kratzer abbekommen“, stellt er fest. Studien zeigten jedoch, dass „authentischen Führungspersönlichkeiten“ die Zukunft gehöre.
Ehrlichkeit schaffe einen unbezahlbaren „Mega-Wert“, ohne den die moderne Marktwirtschaft überhaupt nicht existieren könnte: Vertrauen. Holthaus betont, dass der christliche Glaube immer noch eine der prägenden Säulen heutiger Ethik sei. Auch von Jesus werde keine Lüge berichtet, im Epheserbrief finde sich die Ermahnung: „Legt die Lüge ab und sprecht die Wahrheit.“ Das biblische Gebot „Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ habe die gesamte westliche Kultur geprägt, stellt der Theologe fest.

VW, Bier und ethische Unternehmensführung

Im pro-Interview kommt zudem Jan Wurps zu Wort, der im Volkswagenkonzern verantwortlich ist für die Personalbetreuung im Werk Emden. Zudem ist er Kirchenbauftragter des Unternehmens. Seit 2009 ist er für den Bereich Wirtschaft berufenes Mitglied der Gesamtsynode der Evangelisch-reformierten Kirche in Deutschland. Im Interview erklärt er, warum Werte in Unternehmen wichtig sind, was die Kirche von der Wirtschaft lernen kann und wie er vom Manipulationsskandal in seinem Konzern erfahren hat.
pro-Redakteur Johannes Weil hat Abt Johannes Eckert in München besucht. Mit ihm hat er über die Führung von Unternehmen und Mitarbeitern gesprochen. Der Benediktinermönch ist verantwortlich für das Kloster Andechs, in dem das weltberühmte Andechser Bier hergestellt wird. Häufig fehle in Unternehmen eine echte Fehlerkultur, sagt der Geistliche. Dabei sollten Firmenchefs seiner Ansicht nach Hörende sein und auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter achten.
Sich öffentlich zum Thema Ethik zu äußern damit würden sich Führungskräfte jedoch oft schwertun, erklärt der ehemalige Unternehmer Joachim Loh im Gespräch mit pro: „Weil sie sich sofort an den eigenen Aussagen messen lassen müssen. Wer stellt sich schon gerne freiwillig in die Schusslinie?“

Hintergründe zum IS-Terror und Spionage-Barbie

Erschütternd waren auch die islamistischen Terroranschläge am 13. November in Paris. Christine Schirrmacher, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Bonn und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung, hat die Ereignisse für pro eingeordnet und erklärt, welche Ziele hinter den Anschlägen stecken und wie westliche Länder auf die Bedrohung reagieren sollten.
In weiteren Beiträgen lesen Sie unter anderem von der Radioseelsorge des Jugendsenders bigFM, wo seit zwölf Jahren die Hörer mit ihren Problemen in der Sendung „nighttalk“ anrufen und mit einem Geistlichen sprechen können. Das Format ist einzigartig im säkularen Radio. Redakteurin Swanhild Zacharias hat sich den „Spion im Kinderzimmer“ genauer angesehen: eine Barbie, die sich mit dem Kind unterhalten kann und die Äußerungen des Kindes auf einem Server abspeichert – was Datenschützern und Pädagogen Sorgen bereitet. Die Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Comedian und Autorin Ruth Moschner stand unserer Mitarbeiterin Martina Schubert Rede und Antwort: Im Interview verrät die 39-Jährige unter anderem, warum sie sich im Kirchenvorstand engagierte, was sie an Israel fasziniert und was sie von der Kirche erwartet. (pro)
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