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Diakonie wirbt mit Plakaten für die Nächstenliebe

Mit einer neuen Plakatkampagne wirbt das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Nächstenliebe. Die Bilder zeigen hilfsbedürftige Menschen.
Von PRO

“Lass mich nicht allein” fordert ein Mann. Gleich neben seinem Bild prangt das Logo des Diakonischen Werks. Ein Schlauch versorgt ihn durch die Nase mit Sauerstoff. Ein anderes Bild zeigt eine alte Frau. “Denk an mich” steht darunter. Mit Plakaten wie diesen wirbt der Bundesverband des Diakonischen Werkes der EKD nun für die Nächstenliebe. Die Kampagne trägt den Titel “Menschlichkeit braucht Unterstützung”.

Laut Evangelischem Pressedienst (epd) will die Diakonie damit in der Wirtschaftskrise für ein menschliches Miteinander und christliche Verantwortung in der Gesellschaft werben. Die Diakonie helfe und unterstütze Menschen auf vielfältige Weise, erklärte etwa Präsident Klaus-Dieter Kottnik. Doch auch die Diakonie selbst brauche Unterstützung, etwa durch ehrenamtliche Arbeit. Die großen Plakate mit behinderten und alten Menschen sollten einen bewussten Kontrast zu Werbeplakaten bilden, die sich auf oberflächliche Aussagen konzentrierten, so Kottnik. Die Kampagne rege dazu an, über persönliche Werte sowie bürgerschaftliches Engagement nachzudenken.

Die Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen und hilft Menschen in Not und sozial schlechten Verhältnissen. Dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gehören die Werke der 24 Landeskirchen der EKD, neun Freikirchen mit ihren diakonischen Einrichtungen sowie rund 90 Fachverbände der verschiedensten Arbeitsfelder an. Rund 401.000 hauptamtliche und über 400.000 ehrenamtliche Mitarbeiter sind in der Diakonie aktiv. (PRO)

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