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Demonstranten verbrennen Israel-Fahnen vor Brandenburger Tor

Bei Protesten vor dem Brandenburger Tor in Berlin haben Demonstranten zwei israelische Flaggen verbrannt. Die Kundgebung fand aufgrund der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, statt.
Von Jörn Schumacher
Die Teilnehmer der Demonstration in Berlin waren überwiegend muslimisch

Foto: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus

Die Teilnehmer der Demonstration in Berlin waren überwiegend muslimisch

Wie die Berliner Zeitung berichtet, protestierten am Freitagabend rund 1.200 Menschen vor dem Brandenburger Tor gegen die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels. Zahlreiche Flaggen der Palästinensischen Autonomiebehörde seien geschwenkt worden. Zudem wurden zwei israelische Flaggen verbrannt. Weitere größere Störungen habe es nicht gegeben, teilte die Polizei mit. Es habe mehrere Festnahmen gegeben, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot. Wie die Zeitung weiter berichtet, seien 450 Polizisten vor Ort gewesen. Zudem stand ein Wasserwerfer der Polizei bereit, der jedoch nicht eingesetzt wurde.

Mitglieder der Organisation Jüdisches Forum veröffentlichten auf Twitter ein Video der Demonstration. Demnach riefen die Demonstranten antisemitische Parolen sowie „Tod Israel“ und „Kindermörder Israel“.

Wie die Tageszeitung Die Welt berichtet, versammelten sich zudem in Neukölln rund 300 Menschen zu Demonstrationen. Dort hätten sich die Menschen spontan versammelt. Die Demonstration sei nicht angemeldet gewesen. Die Polizei ermittele wegen Vermummung und Mitführens von Schutzbewaffnung, heißt es im Bericht.

Von: Jörn Schumacher

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