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Dein Spiegel: Islam kinderleicht erklärt

Wer war der Prophet Mohammed? Wo liegt der Unterschied zwischen Sunniten und Schiiten und was sind die fünf wichtigen Säulen des Islam? Diese und andere Fragen zum Islam beantwortet das Kinder-Magazin Dein Spiegel.
Von PRO
Den Islam für Kinder erklärt die aktuelle Ausgabe des Magazins "Dein Spiegel"
Den Islam für Kinder erklärt die aktuelle Ausgabe des Magazins “Dein Spiegel”
Spiegel-Islamexperte Christoph Reuter hat die jüngsten Anschläge in Paris zum Anlass genommen, um über den Islam aufzuklären. In der aktuellen Ausgabe von „Dein Spiegel“ stellt er unter anderem den Propheten Mohammed vor. Dieser habe versucht, die Bürger davon zu überzeugen, ihre alten Götter aufzugeben und sich dem einzigen Gott Allah zu unterwerfen. Für diese Ansichten sei er zunächst belächelt worden. Die Menschen hätten auch Angst davor gehabt, dass sich ihre bisherigen Götter rächen könnten. Mohammed habe etliche Anfeindungen überstehen und sogar aus seiner Heimat fliehen müssen: „Heute gilt der Auszug aus Mekka als die Geburtsstunde des Islam“, schreibt Reuter. An seinem neuen Wirkungsort habe Mohammed sich als Schiedssprecher und Heerführer etabliert. Er habe seine alte Heimatstadt einnehmen und dort den Glauben an einen einzigen Gott mit den alten Riten kombinieren können. Dein Spiegel – Einfach mehr Wissen ist eine monatlich erscheinende Kinderzeitschrift des Spiegel-Verlages. Sie richtet sich vorwiegend an die Altersgruppe der Acht- bis Zwölf-Jährigen. Das aktuelle Heft mit 76 Seiten kostet 3,60 Euro. Für gewöhnlich bereiten dort die Autoren des Spiegel-Verlages themen kindgerecht auf.

Mehrheit beruft sich auf friedliebenden Führer

Reuter verweist darauf, dass sich alle drei großen Religionen – Islam, Christentum und Judentum – nicht nur auf denselben Urvater Abraham berufen, sondern an einen Gott sowie ein Leben nach dem Tod glauben. Strittig sei noch, wie friedlich Mohammed mit seinen Lehren, die anschließend im Koran aufgeschrieben worden seien, in die Welt gekommen sei. Aus Sicht von radikalen Muslimen wollte Mohammed die „Ungläubigen“ gewaltsam bekämpfen. Die Mehrheit der Muslime berufe sich jedoch auf Stellen im Koran, die ihn als friedliebenden Führer beschreiben. Nach Mohammeds Tod sei es zu einer Ausbreitung, aber auch zu verschiedenen Spaltungen gekommen. Weil der Prophet sowohl Religionsstifter als auch Feldherr gewesen sei, gehörten heute in vielen muslimischen Ländern Glaube und Macht zusammen. In vielen Ländern seien Herrscher wegen des religiösen Anspruchs an der Macht, oft gegen den Willen der Bürger.

Nicht im Namen aller Muslime

In Informationskästen wird ergänzend über die Rolle der Frau im Islam, die Spaltung in Sunniten und Schiiten sowie die fünf Säulen des Islam, das Glaubensbekenntnis, das Gebet, das Spenden an die Armen, das Fasten im Ramadan und das Pilgern nach Mekka, aufgeklärt. Ein weiterer kurzer Artikel stellt heraus, dass viele Muslime gegen den Terror in Paris demonstriert hätten. Unter dem Twitter-Hashtag „NotinMyName“ hätten viele Muslime klargestellt, dass die Terroristen von Paris nicht im Namen aller Muslime gehandelt hätten. Auch die Vorsitzenden der Islamverbände hätten wiederholt verdeutlicht, dass diejenigen, die Terror verbreiten, sich nicht auf den Islam berufen dürfen. Auf den drei Doppelseiten erhalten Kinder einen ersten guten Überblick zum Thema. Für Acht- bis 12-Jährige ist das sicher ausreichend. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/charlie-hebdo-gott-als-moerder-auf-dem-cover-94559/
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/bedford-strohm-angst-vor-islamisierung-kleinglaeubig-94484/
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