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Christlicher Konter: Luzerner Kirche plakatiert

"Da ist wahrscheinlich kein Gott, also sorg dich nicht, geniess das Leben". Dieser Satz prangt vom 26. Oktober bis 6. November an Litfaßsäulen in der Schweiz. Nun kontert die "Markuskirche" in Luzern mit einem Slogan, der das Gegenteil verspricht.

Von PRO

Foto: Markuskirche

Seit dem 2. Oktober ziert ein Transparent den Kirchturm der "Markuskirche", wie die "Neue Luzerner Zeitung" berichtet. "Da ist ein Gott, er sorgt für dich, also sorg dich nicht". Das ist die genau umgekehrte Bedeutung der Plakate der Atheisten, die rund 250 Poster in der ganzen Schweiz aufhängen wollen, fünf davon in Luzern. Die Aufmachung des christlichen Plakates ist identisch mit dem der Atheisten. Nur der Schriftzug ist ein anderer. "Wir wollen damit den Ball der Atheisten mit einem Schmunzeln aufnehmen und den Leuten zeigen, dass es eine andere Sicht der Dinge gibt", sagt Pastor Marek Kolmann von der "Markuskirche" in der "Neuen Luzernen Zeitung". Die Bewegung zählt etwa 200 Mitglieder und ist Teil der Evangelischen Allianz. Die Botschaft der Atheisten sei zu negativ formuliert. "Wir sagen: Nur mit Gott kommt eine Art sorgenfreies Leben", erklärt Kolmann.

Die Plakatkampagne der Atheisten sorgte international für Diskussionen. Mit dem Slogan "Da ist wahrscheinlich kein Gott, also sorg dich nicht, geniess das Leben" sprechen sie sich gegen den Glauben aus. In Deutschland tourten sie mit einem eigenen Bus durch die Großstädte .In den USA, den Niederlanden, in Kroatien, Kanada und Italien warben sie auf Plakatwänden. In Luzern etwa war die Plakatierung bis vor kurzem gänzlich verboten.

Der christdemokratische Leiter für Stadtraum und Verwaltung, Rico de Bona, untersagte die Plakatierung. Von Seiten der Stadt hieß es, die Werbung  verletzte "religiöse und sittliche Gefühle der Bewohner". Einige Kirchenvertreter stärkten den  Atheisten hingegen den Rücken. Jeder solle in religiösen Dingen seine Meinung äußern können, solange er andere nicht angreife. (PRO)    

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