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Christlicher Freizeitpark: Bibel meets Ballermann



Die Insel Mallorca wird von den Deutschen vor allem aufgrund des Partytourismus gerne als 17. deutsches Bundesland bezeichnet. Am Wochenende sorgte die beliebte Urlaubsinsel anderweitig für Schlagzeilen: Eine internationale Investorengruppe plant dort den ersten christlichen Themenpark Europas – und trifft mit dieser Idee auf Widerstand bei den sozialistischen Parteien.


Von PRO

Foto: BrianMKA /flickr

Wie "Welt online" berichtet, wollen sich die Investoren bei der
Ausgestaltung am Vorbild "Tierra Santa" (deutsch: Heiliges Land), einem
christlichen Themenpark in der Nähe von Buenos Aires, orientieren. In
Argentinien werden für die Besucher Szenen aus dem Leben Jesu
ausgestellt und nachgespielt.


Als Standort in Spanien haben die Investoren die kleine Gemeinde Capdepera im Nordosten der Insel auserkoren. Wie die spanische Zeitung "El Mundo" berichtet, will die Unternehmensgruppe "Grupo Sigma" sieben bis zehn Millionen Euro investieren, um auf der sieben Hektar großen Fläche die nötige Infrastruktur zu schaffen. Wenn es nach deren Willen geht soll dort, wo früher eine Mülldeponie war, Ende 2011 der Park seine Pforten öffnen.

"Noch ist nichts beschlossen"


Capdeperas Bürgermeister Josep Gallego stehe dem Vorhaben positiv gegenüber, wolle aber den Gemeinderat darüber abstimmen lassen, heißt es bei "El Mundo". Bevor der Gemeinderat darüber abstimmt, sollten Geschäftsleute und Hoteliers des Ortes in den Prozess einbezogen werden. Auch der Inselrat von Mallorca habe noch ein Wörtchen mitzureden, beonte der Bürgermeister.



Nach Informationen von "El Mundo" habe der Bischof des Bistums Mallorca, Jesús Murguí, grünes Licht gegeben: Der Park könne dazu beitragen, das Wissen über das historische Umfeld Jesu Christi zu erweitern und den Menschen Jesus näher zu bringen, so der Geistliche.



Freizeitangebote wie zu biblischen Zeiten

Wenn es zur Umsetzung kommt, soll in dem Park unter anderem das alte Jerusalem samt Klagemauer und der römische Justizpalast nachgebaut werden. Als Shows seien die Auferstehung Jesu und das letzte Abendmahl geplant. Der katholische Nachrichtendienst "Kath.net" ergänzte, dass zudem noch Restaurants und Freizeitangebote im Stil biblischer Zeiten entstehen. Insgesamt sind 70 Gebäude geplant. (pro)

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