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„Christlicher Bildungsnotstand“

In Europa gerät eine der wichtigsten kulturellen Quellen in Vergessenheit: das Christentum. Das hat der ehemalige Leiter von Radio Vatican, Eberhard von Gemmingen, erklärt. Wo die Kirchen scheitern, könnte der Staat christliche Bildung vermitteln, schlägt er vor.
Von PRO
Christentum als Kulturgut - Das Gemälde des italienischen Künstlers Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle des Vatikan unter dem Titel „Jüngstes Gericht“ ist ohne Kenntnisse des Christentums nicht zu verstehen

Foto: Michelangelo

Christentum als Kulturgut – Das Gemälde des italienischen Künstlers Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle des Vatikan unter dem Titel „Jüngstes Gericht“ ist ohne Kenntnisse des Christentums nicht zu verstehen
Die Zehn Gebote, die Bergpredigt sowie die Berichte des Alten und Neuen Testamentes sind als „wesentliche Quellen“ der europäischen Kultur in Vergessenheit geraten. Das stellt der Jesuit Eberhard von Gemmingen in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit fest. Dabei habe „der gekreuzigte Mann aus Nazareth durch sein Leben und seine Lehre eine neue Generation von Menschen und eine neue Art des Denkens hervorgebracht“, schreibt er. Seiner Auffassung nach ist Jesus von Nazareth die „kulturell wichtigste Persönlichkeit der europäischen Geschichte“. „Wir haben einen christlichen Bildungsnotstand“, erklärt er. Europa sei kulturell „keineswegs religionsneutral“, zu seinen Quellen gehörten das Alte und das Neue Testament. Ohne Kenntnisse über das Christentum seien Kulturwerke von Bach, Michelangelo, Dürer und Thomas Mann nicht zu verstehen. Deshalb fordert er vom Staat, „Grundinformationen über das Christentum als Kulturgut zu vermitteln“. Den Kirchen gelinge dies nicht mehr. (pro)
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