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Christliche Kongresse 2021: „KcF“ digital, „Spring“ abgesagt

Ein Ende der Corona-Pandemie ist nicht absehbar, unsicher ist, welche Beschränkungen bei Präsenzveranstaltungen in diesem Jahr gelten. Deshalb wird der Kongress christlicher Führungskräfte digital stattfinden. Das Festival „Spring“ fällt erneut aus.
Von PRO
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2021 werden wegen der Corona-Pandemie erneut viele Präsenzveranstaltungen ausfallen oder nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden können
2021 werden wegen der Corona-Pandemie erneut viele Präsenzveranstaltungen ausfallen oder nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden können

Der Kongress christlicher Führungskräfte (KcF) wird in diesem Jahr coronabedingt virtuell durchgeführt. Das hat der Veranstalter am Mittwoch bekannt gegeben. Demnach soll der KcF vom 17. bis 19. Juni 2021 in Leipzig als kompakte digitale Veranstaltung stattfinden.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärte der KcF-Vorsitzende Martin Scheuermann in einer Pressemitteilung. Die Pandemie bedeute, „dass wir Geplantes überdenken und neue Wege einschlagen müssen, um alle Beteiligten bestmöglich vor gesundheitlichen Risiken zu schützen“. Mit dem digitalen Angebot will der Kongress „der starken Sehnsucht nach Austausch und Begegnung“ Rechnung tragen, und ermöglichen, dass die Teilnehmer „sich gegenseitig ermutigen und neue Aufbrüche im Vertrauen auf Gott wagen“.

Der KcF findet seit 1999 alle zwei Jahre statt und hat sich eigenen Angaben zufolge zum Ziel gesetzt, Christen und Mitarbeiter in Führungspositionen zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und christliche Werte zu leben. Der nächste Kongress als Präsenzveranstaltung soll im April 2023 in Berlin stattfinden. Zum letzten Kongress 2019 in Karlsruhe kamen 3.250 Teilnehmer. Veranstalter ist die Evangelische Nachrichtenagentur Idea.

„Spring“ kommt 2022 wieder

Das Gemeindeferienfestival „Spring” wird auch 2021 nicht stattfinden. Das hat der Vorsitzende des Trägervereins, Reinhardt Schink, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, mitgeteilt. Besonders die Künstler und Referenten machten gerade „sehr herausfordernde Zeiten durch“, erklärte Schink, und weiter: „Wir alle […] stehen jetzt in diesen Herausforderungen eng zusammen.“ Die Veranstalter wollen das Festival nun für 2022 planen.

Weil im Laufe des vergangenen Jahres „nicht unerhebliche Kosten angefallen“ seien und das Festival „komplett mit ehrenamtlicher Arbeit und auf Selbstkosten-Basis“ durchgeführt werde, könnten die Veranstalter „auf keinerlei Rücklagen zugreifen“ und seien daher auf Unterstützung angewiesen. Bereits im vergangenen Jahr war „Spring” wegen der Corona-Pandemie abgesagt und auf 2021 verschoben worden.

„Spring“ wird verantwortet von der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA). Der generationenübergreifende Kongress richtet sich eigenen Angaben zufolge an Christen unterschiedlicher Konfessionen. Er findet seit 1998 statt.

Von: Norbert Schäfer

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