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Christen kontern mit evangelistischer Buskampagne

Während ab diesem Samstag ein Atheisten-Bus durch Deutschland fährt, nutzen Christen in Berlin die mediale Aufmerksamkeit, um zu evangelisieren – und zwar mit denselben Mitteln. "Campus für Christus" wirbt mit einen Bus mit der Aufschrift "Und wenn es ihn doch gibt…" In der Finanzierung des Busses werden sie von christlichen Organisationen und kirchlichen Mitarbeitern unterstützt.
Von PRO

“Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott.” Dieser Satz geht derzeit um die Welt. Oder besser, er rollt. Spanien, Großbritannien und die USA kennen die Busse mit den Atheisten-Botschaften schon, ab Samstag fährt einer von ihnen auch durch Deutschland. Doch er ist nicht allein. Auf der Tour bis zum 18. Juni werden die Atheisten von einem von mehreren christlichen Organisationen finanzierten Bus begleitet. Diese “Gottkennen-Tour” von “Campus für Christus” wirbt mit dem Slogan “Und wenn es ihn doch gibt…”.

“Und wenn es ihn doch gibt?”

Mit “Gottkennen.de” startete das Missionswerk 2006 eine Internetseite, die Nichtchristen gezielt über den christlichen Glauben informieren soll (pro berichtete). Laut CfC klicken bis zu 1.000 Besucher täglich auf die Seite. Ab diesem Wochenende soll das Projekt über die virtuelle Welt hinausgehen. Dabei kommt die atheistische Buskampagne den Machern gelegen. Clemens Schweiger, Leiter von Campus für Christus Deutschland, erklärte: “Wir begrüßen die Aktion der Buskampagne, die zum Nachdenken über Gott anregt. Gerade deshalb greifen wir das Thema gern auf und laden zum fairen, aber kritischen Dialog ein. Dabei möchten wir gern weitergeben, welche Erfahrungen wir als Christen mit Gott machen.”

Knapp 30 Städte stehen auf dem Tourplan. Vor Ort wird das Team von Campus für Christus gemeinsam mit Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden Aktionen anbieten, die zum Gespräch über Gott anregen. Der Bus selbst weist durch eine Aufschrift auf www.Gottkennen.de hin. “Wir haben gute Gespräche mit den Organisatoren der Buskampagne geführt. Wir respektieren uns gegenseitig”, erklärte der Leiter des Projektes, Andreas Bartels, gegenüber pro und betonte, er freue sich auf das Zusammentreffen mit der Buskonkurrenz: “Wir freuen uns auf die ‘Gottkennen’-Tour, aber auch auf Gespräche mit den Organisatoren der atheistischen Buskampagne und auf die Menschen, die wir in den Städten treffen werden.” (PRO)

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