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Chris Pratt kontert Homophobie-Vorwurf

Schauspieler Chris Pratt ist nach seinem Auftritt in der Late Show von Stephen Colbert verbal attackiert worden. Dort hatte er offen über seinen Glauben gesprochen. Seine Kollegin Ellen Page hatte ihm und seiner Hillsong-Gemeinde daraufhin vorgeworfen, dass sie Homosexuelle ablehne. Pratt reagierte mit einem weiteren eindeutigen Glaubensbekenntnis.
Von PRO
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Der Schauspieler Chris Pratt steht offen und ehrlich zu seinem Glauben
Der Schauspieler Chris Pratt steht offen und ehrlich zu seinem Glauben

Der christliche Schauspieler Chris Pratt hat gelassen auf die Vorwürfe seiner Kollegin Ellen Page reagiert. Die Schauspielerin hatte ihn via Twitter wegen seines Engagements in der Hillsong-Gemeinde in Los Angeles kritisiert. Die Kirche lehne Homosexuelle und Homosexualität ab, twitterte Page. Zu dem Thema gebe es keine zwei Meinungen. Der verursachte Schaden dadurch sei hart: „Punkt. Liebe Grüße an alle.“

Auslöser war Pratts Auftritt am Donnerstag in der Late Show bei Stephen Colbert. Dort hatte er sich zu seinem christlichen Glauben bekannt. Pratt zitierte auch einen Hinweis, den ihm sein Pastor gegeben hatte: „Wenn der Scheinwerfer, der auf Dich zeigt, heller ist als das Licht in Dir, wird es Dich umbringen.“

Unterstützung ungeachtet von sexueller Orientierung, Rasse oder Geschlecht

Pratt ging auf Pages Vorwürfe ein und verwies auf Jesus Christus. Per Instagram-Story schrieb er: „Hier entsteht der Eindruck, dass ich zu einer Kirche gehöre, die eine bestimmte Gruppe von Menschen hasst und gegen Homosexuelle ist.“ Nichts sei weiter von der Wahrheit entfernt. „Ich gehe in eine Gemeinde, die ihre Türen weit für jeden öffnet.“

Trotz der Aussagen der Bibel zum Thema Scheidung habe ihn seine Gemeinde nicht verurteilt und auf jedem Schritt begleitet. Pratt hatte sich von seiner ersten Frau getrennt. „Sie haben mir ungemein geholfen“, schreibt Pratt. Diese Unterstützung sei ungeachtet der sexuellen Orientierung, der Rasse oder des Geschlechts.

Keine Kirche definiert mich oder mein Leben

Pratt ergänzte: „Mein Glaube ist mir wichtig, aber keine Kirche definiert mich oder mein Leben. Ich bin kein Sprecher einer Kirche oder irgendeiner Gruppe von Menschen. Meine Werte definieren, wer ich bin. Wir brauchen weniger Hass in der Welt, nicht mehr. Ich glaube, jeder hat das Recht zu lieben, wen er möchte, frei vom Urteil anderer.” Jesus habe den Menschen das Gebot der Nächstenliebe gegeben, sagt Pratt. „Das ist es, was mein Leben lenkt.“ Gott sei ein Gott der Liebe, der Akzeptanz und der Vergebung: „Hass hat keinen Platz in meinem oder seinem Leben.“ Laut dem Magazin Vox gehört Pratt wie auch seine Verlobte Katherine Schwarzenegger zur Zoe Church in San Francisco.

In der Sendung hatten sie nicht nur über Pratts neuen Film „Lego Movie 2: The Second Part“ gesprochen. Im weiteren Verlauf ging es auch um die biblische Figur Daniel. Genau wie er habe auch Pratt mit Unterstützung seiner Gemeinde gefastet und nur Früchte, Gemüse und Getreide gegessen: „Mein Pastor hat mich inspiriert, das auch zu tun.“

Von: Johannes Blöcher-Weil

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