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Chris Lass: Musik mit Botschaft

Mit seiner rockigen Gospel-Musik möchte Chris Lass junge Menschen für den Glauben begeistern. Dass dies der Komponist, Pianist, Sänger und Chorleiter in Personalunion noch tun kann, ist nicht selbstverständlich. Die gläubige Regisseurin Janina Hüttenrauch hat die Lebensgeschichte des deutsch-britischen Künstlers in einem Kurzfilm dokumentiert.
Von PRO
Chris Lass ist ein aufstrebender christlicher Künstler
Chris Lass ist ein aufstrebender christlicher Künstler

Schon als Jugendlicher hatte Lass Tiefschläge zu verkraften. Der begnadete Leichtathlet produzierte Rekorde am Fließband. Eines Tages plagten ihn Schmerzen an der linken Hüfte. Die Diagnose lautet Morbus Perthes: eine Krankheit, bei der Teile des Hüftgewebes absterben. Eine Operation beseitigte zwar die Schmerzen, an (Profi)-Sport war für Lass nicht mehr zu denken.
Für ihn erweist es sich als Vorteil, dass er im Alter von acht Jahren begonnen hat, Klavier zu spielen. „Einer Leidenschaft folgte die nächste“, sagt er in der Rückschau. Die Musik war seine Berufung und ist heute sein Broterwerb. Gerade ist der Chorleiter von Laien- und Gospelchören damit beschäftigt, mit Chören aus unterschiedlichen Regionen eine professionelle CD zu produzieren.

Einschneidendes Erlebnis: Tod des Bruders

Ein einschneidendes Erlebnis hatte Chris Lass mit 15 Jahren, als sein ältester Bruder starb. An Weihnachten kehrte er nicht vom Gottesdienst zurück. Die Ungewissheit der Familie wich und wurde zur traurigen Gewissheit, als Angler dessen Leiche aus der Ostsee fischten. Lass bekennt in dem Film offen, wie er mit dem Rückschlag umgeht: „Damit Gott wirklich gut ist, müsste er ja alles verhindern, was schlimm ist. Es ist absurd, weil dann niemand mehr frei entscheiden kann. Natürlich passieren Dinge, die schrecklich sind, aber das heißt nicht, dass Gott versagt.“
Lass und seine Familie wissen sich trotz des Verlusts durch Gott getragen und gehalten. Als Musiker und Mensch vermittelt er, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist. Diese Hoffnung und Freude prägt seine Musik und seinen Umgang mit den Menschen: „Wir müssen so singen, dass wir Menschen, denen es dreckig geht, mit unserer Musik etwas vom Frieden weitergeben und sie ermutigen können“, wünscht sich Lass.

Schrecksekunde bei Busentführung

Eine Schrecksekunde musste Lass überstehen, als ein Linienbus, in dem er saß, von einem Attentäter entführt wurde. Der Geiselnehmer hielt ihm eine Pistole an den Kopf: „Ein Gebet ermöglichte eine einfache und klare Situation.“ Auch diese Situation habe ihm gezeigt, dass Gott auf seiner Seite stehe und alles unter Kontrolle habe. „Er interessiert sich wirklich für uns. Wir haben einen Grund zu hoffen“, bekennt er. „Gott wartet genauso auf Bankräuber, Mörder und Vergewaltiger wie auf mich.“ Dieses Wunder will Lass mit seiner Musik besingen und diese Begeisterung spürt man ihm ab, gerade wenn er total unverkrampft über Gott und sein eigenes Glaubensleben spricht.
Janina Hüttenrauch ist ein authentisches Portrait eines jungen, aufstrebenden Musikers gelungen, der trotz Rückschlägen einen festen Halt im Glauben hat. Die gläubige Regisseurin ist bekannt geworden durch ihren Dokumentarfilms „Maria Prean – Das Leben wird immer schöner“, der etliche internationale Filmpreise gewann.
Der 35-minütige Kurzfilm wurde von SCM Hänssler, ERF Medien und Vision Video produziert. Lass hat im vergangenen März sein Debütalbum „Chris Lass + Excited“ mit einer Mischung aus Gospel und modernem christlichen Rock und Pop veröffentlicht. Der Film ist ab dem 17.1.2014 überall im christlichen Buchhandel, bei Amazon und im SCM Shop erhältlich sein und kostet 9,95 Euro. (pro)Chris Lass: Jeder Tag zählt, SCM Hänssler, 9,95 Euro.

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