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Bund will House of One mit zehn Millionen Euro fördern

Die Bundesregierung will das Berliner „House of One“ mit zehn Millionen Euro fördern. Der Deutsche Bundestag hat das entsprechende Finanzpaket am Freitag verabschiedet. Doch an die Hilfe für das interreligiöse Projekt sind Bedingungen geknüpft.
Von Anna Lutz
Die Bauarbeiten zum „House of One" in Berlin sollen 2019 beginnen

Foto: pro/Anna Lutz

Die Bauarbeiten zum „House of One” in Berlin sollen 2019 beginnen

Mit zehn Millionen Euro wird der Bund das interreligiöse Projekt „House of One” unterstützen. Der Bundestag verabschiedete am Freitag den Haushalt für das kommende Jahr, der auch diesen Posten enthielt. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung dieses außergewöhnlichen Friedensprojekts im Herzen Berlins“, teilte Roland Stolte, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, dazu mit, und weiter: „Der Bund unterstreicht damit einmal mehr seine substantielle Unterstützung und sein Wohlwollen gegenüber dem House of One.“

Laut der Stiftung des „House of One” verteilen sich die Mittel auf 500.000 Euro im Jahr 2019 und weitere Hilfen in Höhe von insgesamt 9,5 Millionen Euro in den Folgejahren. Die Mitfinanzierung des Baus durch den Bund erfolgt allerdings erst, wenn das Land Berlin sich ebenfalls mit mindestens zehn Millionen beteiligt und Privatspenden in derselben Höhe vorgewiesen werden können.

Das „House of One” will mit einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee in einem Gebäude drei Glaubensrichtungen eine Heimat bieten. Ein zusätzlicher großer Zentralbau soll auch anderen Weltanschauungen offen stehen. Die Initiatoren wollen die Verständigung und den Austausch unter Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen sowie dem nicht-religiösen Teil der Gesellschaft fördern.

Das Gebäude selbst befindet sich seit einigen Jahren in der Planungsphase. Dort, wo der Bau einst stehen soll, hat bereits ein Pavillon eröffnet, in dem gelegentlich Veranstaltungen stattfinden. 2019 sollen die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

Von: Anna Lutz

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