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Blaues Kreuz erhält Digital Award

Das Blaue Kreuz in Deutschland hat für seine App zur digitalen Suchtprävention einen Preis erhalten. Die Applikation wurde mit dem Deutschen Digital Award in Bronze ausgezeichnet.
Von Norbert Schäfer
Benjamin Becker (Blaues Kreuz in Deutschland e. V./blu:prevent), Samuel Behr und Andreas Utsch (Yellow Tree) nehmen den Preis entgegen

Foto: BVDW/Svea Pietschmann

Benjamin Becker (Blaues Kreuz in Deutschland e. V./blu:prevent), Samuel Behr und Andreas Utsch (Yellow Tree) nehmen den Preis entgegen

Die christliche Organisation zur Selbsthilfe bei Suchtkrankheiten, das Blaue Kreuz Deutschland, ist mit dem Deutschen Digital Award (Bronze) ausgezeichnet worden. Der Verein hat den Preis gemeinsam mit der Agentur „Yellow Tree“ in der Kategorie „Mobile Apps – Idee/Innovation“ für seine App zur digitalen Suchtprävention bei Jugendlichen gewonnen. Das hat der Verein am Donnerstag mitgeteilt.

Der Auszeichnung durch den Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) wurde am 11. April in Berlin übergeben. Die Jury prämiert mit dem Preis mobile Apps „mit einer außergewöhnlichen Idee oder einer besonders innovativen Umsetzung”. Insgesamt gab es zwölf Awards in Gold, 16 in Silber und 26 in Bronze.

Das Suchtpräventionsangebot blu:prevent bietet nach Informationen des Preisträgers eine kostenlose App (blu:app) an, die gemeinsam mit einem Webinterface-System und Online-Modulen (blu:interact) am Laptop durch einen Moderator genutzt werden kann. Lehrkräfte, Mitarbeiter in der Jugendarbeit und Sozialarbeiter können mit den Programmen eigene Präventionseinheiten planen und online erstellen.

Die App hat unterschiedliche Funktionen. Sie vermittelt Wissen zum Thema Sucht und fordert Mädchen und Jungen zur Selbstreflexion auf. Mit einem Selbsttest lässt sich beispielsweise ermitteln, wie gefährdet der Nutzer ist, süchtig zu werden.

Das Blaue Kreuz in Deutschland unterstützt suchtgefährdete und suchtkranke Menschen sowie deren Angehörige. Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich eigenen Angaben zufolge an mehr als 400 Standorten mit über 1.100 Gruppen- und Vereinsangeboten.

Von: Norbert Schäfer

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